Tote, Unwettern

Bereits mehr als 200 Tote nach Unwettern in Spanien

01.11.2024 - 13:34:43

Ganze Dörfer sind noch von jeglicher Hilfe abgeschnitten. Doch nicht zuletzt der Einsatz des MilitĂ€rs bringt die Suche nach Vermissten und VerschĂŒtteten voran. Die Zahl der Opfer dĂŒrfte noch steigen.

  • Oft fehlt das GerĂ€t zum AufrĂ€umen. - Foto: Rober Solsona/EUROPA PRESS/dpa

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  • Die Zahl der Opfer klettert immer weiter. - Foto: Jorge Gil/EUROPA PRESS/dpa

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  • Eine Schlammdecke zieht sich durch benachbarte Dörfer (Handout). - Foto: Uncredited/Maxar Technologies/AP/dpa

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Oft fehlt das GerÀt zum AufrÀumen. - Foto: Rober Solsona/EUROPA PRESS/dpaDie Zahl der Opfer klettert immer weiter. - Foto: Jorge Gil/EUROPA PRESS/dpaEine Schlammdecke zieht sich durch benachbarte Dörfer (Handout). - Foto: Uncredited/Maxar Technologies/AP/dpa

Die Zahl der Toten nach den heftigen Unwettern in Spanien ist nach der Bergung weiterer Leichen auf mindestens 205 gestiegen. Allein 202 Opfer habe es in der besonders hart getroffenen Mittelmeerregion Valencia gegeben, teilte der Notdienst der Region auf X mit. Zwei weitere Menschen kamen Behörden zufolge in der Region Kastilien-La Mancha ums Leben, und einen Toten gab es in der Region Andalusien. Zuletzt hatten die Behörden von insgesamt 158 bisher bestÀtigten Toten gesprochen. 

Noch immer werden Dutzende Menschen vermisst. Verteidigungsministerin Margarita Robles sagte im Sender RTVE, man rechne damit, etwa in Autos möglicherweise noch weitere Tote zu finden. Bei dem Unwetter vom Dienstag waren zahlreiche Fahrzeuge in den Fluten steckengebliebenen.

Spaniens Regierung schickte mittlerweile zusĂ€tzliche 500 Soldaten in die betroffene Region, allen voran im Gebiet um die Mittelmeermetropole Valencia. Mehr als 1.200 Soldaten sind bereits zusĂ€tzlich zu den RettungskrĂ€ften im Einsatz. Man werde versuchen, jedes betroffene Dorf zu erreichen, sagte Robles weiter. DafĂŒr wolle sie «so viele Soldaten wie nötig» in die Gebiete schicken. Im Großraum Valencia seien 80 Kilometer Straßen sowie die Nahverkehrsverbindungen zerstört, sagte Transportminister Óscar Puente.

Viele Orte sind nach wie vor abgeschnitten, fast ĂŒberall fehlen Lebensmittel, Trinkwasser, GerĂ€te wie Schaufeln sowie Strom und Telekommunikation. Das fĂŒr die heftigen RegenfĂ€lle vom Dienstag verantwortliche WetterphĂ€nomen «Kalter Tropfen» zieht derweil teilweise in Richtung Nordosten weiter. Behörden warnen vor Gewitter und heftigen RegenfĂ€llen, allen voran in der auch zur Region Valencia gehörenden Provinz CastellĂłn.

Auch die Balearen erwarten Unwetter auf den beliebten Touristeninseln Mallorca und Menorca. Bisher gilt dort die zweithöchste Warnstufe Orange. Betroffen waren von den Unwettern am Dienstag auch andere bei Touristen beliebte Regionen am Mittelmeer wie Andalusien und Murcia sowie Kastilien-La Mancha im Landesinneren.

@ dpa.de