Razzia in drei BundeslÀndern gegen organisierte KriminalitÀt
26.03.2025 - 12:20:29In Baden-WĂŒrttemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen finden seit den frĂŒhen Morgenstunden Razzien gegen die organisierte KriminalitĂ€t statt. «Bei den TatverdĂ€chtigen handelt es sich um eine georgisch dominierte TĂ€tergruppierung, russisch-eurasisch dominiert», sagte Baden-WĂŒrttembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU). Den Beschuldigten werde unter anderem Einbruch, Schmuggel und GeldwĂ€sche vorgeworfen.Â
Laut Strobl sind ĂŒber ein Dutzend Durchsuchungen geplant. «Neben mehreren Objekten in Baden-WĂŒrttemberg, im ZustĂ€ndigkeitsbereich der PolizeiprĂ€sidien Stuttgart und Reutlingen, werden auch Objekte in Nordrhein-Westfalen und Bayern durchsucht. Insgesamt sind 1.000 PolizeikrĂ€fte im Einsatz.»
Kriminelle Gruppierung ist multikulturellÂ
Bei den TatverdĂ€chtigen handelt es sich um eine georgisch dominierte Gruppe, die der sogenannten russisch-eurasischen organisierten KriminalitĂ€t (REOK) zugerechnet wird. Von REOK ist laut Strobl die Rede, wenn organisierte kriminelle Strukturen von Personen aus Staaten der ehemaligen Sowjetunion dominiert werden. Die REOK sei multikulturell und bestehe in Teilen aus Subkulturen, die bereits seit mehr als 120 Jahren existierten.Â
Die durch die Gruppierung begangenen Delikte reichten von EigentumskriminalitĂ€t ĂŒber Rauschgiftdelikte, Korruption bis hin zu Gewalt und Tötungsdelikten, sagte Strobl. «Es handelt sich also um eine ernstzunehmende Bedrohung, der wir entschieden entgegentreten. Die organisierte KriminalitĂ€t ist eine besondere Bedrohung fĂŒr den Rechtsstaat und unsere Gesellschaft.»
Die BekĂ€mpfung der organisierten KriminalitĂ€t habe in Baden-WĂŒrttemberg PrioritĂ€t. «Wir lassen nicht locker und gehen mit langem Atem und mit groĂem Nachdruck gegen die organisierte KriminalitĂ€t in all ihren Erscheinungsformen vor», sagte Strobl.


