Österreich, Deutschland

Erpressung: Babynahrung enthielt 15 Mikrogramm Rattengift

Veröffentlicht am: 24.04.2026 um 11:37 Uhr | dpa.de

Gift in Babynahrung: Nun steht die Menge in einem der GlĂ€schen fest. Was diese Menge fĂŒr Babys bedeutet, soll nun durch weitere Untersuchungen geklĂ€rt werden.

  • Nun soll eine toxikologische Untersuchung weitere Details klĂ€ren (Symbolbild) - Bild: Tobias Steinmaurer/APA/dpa
    Nun soll eine toxikologische Untersuchung weitere Details klÀren (Symbolbild) - Bild: Tobias Steinmaurer/APA/dpa
  • Nun soll eine toxikologische Untersuchung weitere Details klĂ€ren. (Symbolbild) - Bild: Tobias Steinmaurer/APA/dpa
    Nun soll eine toxikologische Untersuchung weitere Details klÀren. (Symbolbild) - Bild: Tobias Steinmaurer/APA/dpa
Nun soll eine toxikologische Untersuchung weitere Details klÀren (Symbolbild) - Bild: Tobias Steinmaurer/APA/dpa Nun soll eine toxikologische Untersuchung weitere Details klÀren. (Symbolbild) - Bild: Tobias Steinmaurer/APA/dpa

Im Erpressungsfall um Babynahrung ist nun die Giftmenge in einem der sichergestellten GlĂ€schen ermittelt worden. Das in Österreich entdeckte GlĂ€schen der Firma Hipp enthielt insgesamt 15 Mikrogramm Rattengift, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Eisenstadt mitteilte.

In den kommenden Tagen werde eine toxikologische Untersuchung durchgefĂŒhrt, um zu klĂ€ren, wie sich eine solche Menge auf Babys oder Kleinkinder auswirke, sagte die Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Die Menge beziehe sich nur auf den Fund in Österreich und sage nichts ĂŒber den Gift-Gehalt der Hipp-GlĂ€schen aus, die in Tschechien und der Slowakei gefunden worden waren, betonte sie.

Die Staatsanwaltschaft gab nicht bekannt, welche Art von Rattengift gefunden wurde. Fachleute der österreichischen Vergiftungsinformationszentrale in Wien sowie des Giftnotrufs der Berliner Charité sagten der dpa, man könne die GefÀhrlichkeit der gefundenen Menge nicht einschÀtzen, ohne zu wissen, um welche Substanz es sich genau handelt.

Mit Rattengift in Babynahrung versucht ein Unbekannter, den deutschen Babykosthersteller Hipp zu erpressen. In Österreich, Tschechien und der Slowakei wurden laut Polizei insgesamt fĂŒnf manipulierte BabynahrungsglĂ€ser mit Rattengift entdeckt. Ein weiteres Glas wird im österreichischen Burgenland noch gesucht. Das deutsche Sortiment ist nach Angaben des Unternehmens im oberbayerischen Pfaffenhofen an der Ilm nicht betroffen.

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