DWD rÀt zur Vorsicht: Unwettergefahr durch GlÀtte im Osten
05.02.2026 - 05:00:16Nach reichlich Schnee und GlĂ€tte in mehreren BundeslĂ€ndern mĂŒssen sich am Donnerstag besonders die Menschen im Osten Deutschlands auf glatte Wege und StraĂen einstellen. Der Deutsche Wetterdienst erwartete vor allem fĂŒr Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin gebietsweise Glatteis durch gefrierenden Regen. Behinderungen im StraĂen- und Bahnverkehr seien möglich.
Eis und GlĂ€tte fĂŒhrten am Morgen bereits zu EinschrĂ€nkungen im Berliner U-Bahnnetz. Die Linie U2 ist den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) zufolge teilweise unterbrochen.
Amtliche Unwetterwarnung des DWD galten bis zum Morgen fĂŒr Teile von Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Brandenburg und Berlin. Die Menschen wurden aufgefordert, Ă€uĂerst vorsichtig zu sein und den Aufenthalt im Freien sowie Fahrten mit dem Auto zu vermeiden oder das Verhalten im StraĂenverkehr anzupassen. Auf allen Verkehrswegen seien EinschrĂ€nkungen möglich. Es bestehe Gefahr fĂŒr Leib und Leben.
Von der NordseekĂŒste bis an den Alpenrand: Glatte StraĂen erwartet der Wetterdienst auch fĂŒr viele andere Teile des Landes. Wegen des Winterwetters fĂ€llt auch am Donnerstag in mehreren Regionen Niedersachsens der PrĂ€senzunterricht aus.
DWD: Ărtlich Unwetter möglich
Auch im Laufe des Tages bestehe im Osten gebietsweise Gefahr von Glatteis durch gefrierenden Regen - örtlich sei auch Unwetter möglich.
Schneien soll es am Morgen laut DWD vor allem in Niedersachsen. TagsĂŒber sei dann vor allem in Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern, ebenfalls Neuschnee möglich. Erwartet werden Mengen zwischen ein und fĂŒnf Zentimeter, in Vorpommern auch etwas mehr.
Die Temperaturen liegen dabei laut DWD bei maximal minus drei bis plus zwei Grad im Osten und Nordosten. Im SĂŒdwesten und Westen seien Höchsttemperaturen von bis zu acht Grad, im Breisgau bis zehn Grad möglich. Bereits die vergangenen Tage hatte sich Deutschland bei der Wetterlage zweigeteilt gezeigt: Frost im Nordosten mit Minusgraden, und teils zweistellige Höchstwerte im Westen, SĂŒdwesten und am zeitweise föhnigen Alpenrand.
Kombination aus kalter und milder Luft
Grund fĂŒr die Glatteisgefahr ist laut DWD eine GroĂwetterlage, wie sie schon seit Wochen besteht: Ăber dem Norden und Osten Europas bestehe hoher Luftdruck, im Westen und SĂŒden tiefer. Aus dem Hoch flieĂe am Boden kalte Luft aus Ost- und Norddeutschland, in der Höhe dagegen milde und feuchte Luft, die auch NiederschlĂ€ge mit sich bringe. «Diese Kombination bringt eben die Gefahr von Glatteis», sagte ein Meteorologe.
UnfĂ€lle, lange Staus und Probleme im BahnverkehrÂ
Schnee und spiegelglatte StraĂen hatten bereits in der Nacht zum Mittwoch und dann tagsĂŒber in vielen Teilen Deutschlands zu UnfĂ€llen, langen Staus und Problemen im Bahnverkehr gefĂŒhrt. Bei der Deutschen Bahn gab es am Mittwoch zahlreiche AusfĂ€lle und VerspĂ€tungen im Fernverkehr. In mehreren BundeslĂ€ndern fiel der PrĂ€senzunterricht an Schulen aus - so in Teilen Hessens, Niedersachsens und in Bremen.





