Starkregen und Ăberschwemmungen:Â Mehrere Tote in Italien
04.11.2023 - 11:26:22Nach den schweren Unwettern in Italien mit mindestens sechs Toten laufen die AufrĂ€umarbeiten in den betroffenen Gebieten im Norden und Zentrum des Landes. Besonders die Gegenden nördlich und westlich von Florenz in der beliebten Urlaubsregion Toskana wurden von den heftigen RegenfĂ€llen in Mitleidenschaft gezogen. Aber auch in den Regionen Venetien und Lombardei gab es starken Regen. In den vergangenen Stunden ist in den meisten Gemeinden das Wasser nach den Ăberschwemmungen zurĂŒckgegangen.
Bewohner schaufeln die gewaltigen Schlammmassen von den StraĂen und rĂ€umen die durch Wassermassen verwĂŒstete HĂ€user und Wohnungen auf. In den besonders betroffenen Gemeinden Campi Bisenzio, Montemurlo, Prato und Quarrata stapeln sich an den StraĂenrĂ€ndern durchgeweichte MöbelstĂŒcke und andere zerstörte GegenstĂ€nde. «Das Wasser kam von allen Seiten, von hier, von da, man konnte es nicht aufhalten. Wir haben alles verloren», sagte ein Mann aus Campi Bisenzio im italienischen Fernsehen.
Drohen weitere Ăberschwemmungen?
Noch immer sind Tausende Haushalte in der Toskana ohne Strom. Einheiten des Energiekonzerns Enel hÀtten auch in der vergangenen Nacht ihre Arbeiten fortgesetzt, um die vom Netz getrennten Haushalte mit Strom zu versorgen, teilte der PrÀsident der Region, Eugenio Giani, mit. Die Arbeiten dauern an.
Meteorologen des privaten Wetterdienstes ilmeteo.it erwarten weitere teils schwere Unwetter am Wochenende in der Region. Experten machen sich Sorgen, da durch die RegenfĂ€lle der vergangenen Tage die Böden «gesĂ€ttigt» seien und kaum weitere NiederschlĂ€ge aufnehmen können. Es bestehe ein erhöhtes Risiko neuer Ăberschwemmungen und Erdrutsche.







