Umfrage: Sicherheit auf WeihnachtsmÀrkten treibt viele um
16.11.2025 - 06:00:27Sorgen vor AnschlĂ€gen auf WeihnachtsmĂ€rkten beschĂ€ftigen rund zwei Drittel (62 Prozent) der Menschen in Deutschland. Auf die Frage: «In der Vergangenheit gab es AnschlĂ€ge in Berlin und Magdeburg â macht Ihnen das Sorgen in Bezug auf einen Weihnachtsmarktbesuch?» antworten 22 Prozent «ja, sehr» und weitere 40 Prozent «ja, etwas».Â
Das ermittelte das Meinungsforschungsinstitut Yougov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Keine Sorgen in Bezug auf einen Weihnachtsmarkt-Bummel machen sich demnach 35 Prozent der BundesbĂŒrger.Â
Absperrungen gehören zum Bild
Mit umfangreichen MaĂnahmen versuchen StĂ€dte und Betreiber, ihre WeihnachtsmĂ€rkte so gut es geht zu schĂŒtzen. Ăblich sind etwa Absperrungen an den ZufahrtsstraĂen, um Autos oder Lastwagen zu stoppen. Daneben gibt es Polizeistreifen und Wachdienste. Seit 2024 gilt auf WeihnachtsmĂ€rkten in ganz Deutschland ein striktes Messerverbot.Â
«Halten Sie die Sicherheitsvorkehrungen auf WeihnachtsmĂ€rkten fĂŒr ausreichend?» Auf diese Fragen antworten 41 Prozent mit Ja, aber 37 Prozent mit Nein, die ĂŒbrigen Befragten haben dazu keine Meinung.Â
Hohe Preise schrecken am stÀrksten ab
Dass sie in diesem Jahr einen Weihnachtmarktbesuch planen, sagen 59 Prozent von sich. Nicht hingehen wollen 33 Prozent der Befragten. Als wichtigste GrĂŒnde, die fĂŒr sie gegen einen Besuch sprechen, nennen die Befragten: hohe Preise fĂŒr Essen, GetrĂ€nke und Waren (53 Prozent), zu groĂe Menschenmengen und GedrĂ€nge (50 Prozent), fehlendes Interesse (36 Prozent) und Bedenken wegen der Sicherheit (32 Prozent).
Im Jahr 2016 hatte ein islamistischer Terrorist einen Lastwagen entfĂŒhrt und war damit in den Weihnachtsmarkt an der Berliner GedĂ€chtniskirche gefahren. Dabei starben 13 Menschen, mehr als 70 weitere wurden verletzt. Im Dezember 2024 fuhr ein Mann mit einem Mietwagen ĂŒber den Weihnachtsmarkt in Magdeburg. Bei diesem Anschlag kamen sechs Menschen ums Leben, darunter ein neunjĂ€hriges Kind, mehr als 300 weitere Personen wurden verletzt.
Die meisten MĂ€rkte öffnen in der Woche vor dem ersten Advent â in Dortmund am 20. November, auf dem Berliner Alexanderplatz am 24., in Dresden am 26. und in NĂŒrnberg am 28.


