Washingtoner FlugzeugunglĂŒck - Was wir wissen und was nicht
30.01.2025 - 08:28:42Nach dem FlugzeugunglĂŒck in Washington suchen EinsatzkrĂ€fte im Potomac-Fluss nach den Leichen der Passagiere.Â
Was wir wissen
- Der Ablauf: Eine Passagiermaschine kollidierte am Mittwochabend (Ortszeit) nahe dem Ronald-Reagan-Airport (DCA) beim Landeanflug ĂŒber der US-Hauptstadt Washington in der Luft mit einem US-MilitĂ€rhelikopter. Flugzeug und Helikopter stĂŒrzten ins Wasser des Flusses Potomac.
- Die Insassen im Flugzeug: Im Flugzeug waren laut der Fluggesellschaft American Airlines 64 Menschen - 60 Passagiere und vier Crew-Mitglieder. Laut einer Mitteilung des amerikanischen Eiskunstlaufverbands, aus der Medien zitieren, waren mehrere EiskunstlĂ€ufer, Trainer sowie deren Angehörige an Bord. Eine offizielle BestĂ€tigung dafĂŒr gab es zunĂ€chst nicht.
- Die Insassen im Hubschrauber: An Bord des Hubschraubers befanden sich drei Menschen, wie der Sender CNN unter Berufung auf einen Beamten des Verteidigungsministeriums berichtete. Um wen es sich dabei handelte, war zunÀchst nicht bekannt - dem Beamten des Ministeriums zufolge befand sich kein «VIP» an Bord des Helikopters.
- Der Hubschrauber: Dem Pentagon zufolge war der Helikopter auf einem Ăbungsflug. Es handle sich um einen UH-60-Hubschrauber, eine spezifische Variante der H-60-Familie. Der UH-60 ist eine genauere Bezeichnung innerhalb dieser militĂ€rischen Mehrzweckhubschrauberreihe.
- Die Opfer: Alle 67 Passagiere kamen nach EinschĂ€tzung der Behörden ums Leben. «Zum jetzigen Zeitpunkt glauben wir nicht, dass es Ăberlebende gibt», sagte Feuerwehrchef John Donnelly. Bislang seien 27 Passagiere aus dem Flugzeug und ein Mensch aus dem Hubschrauber geborgen worden. Man werde weiter daran arbeiten, alle Leichen zu finden. RettungskrĂ€fte sind am und im Potomac im Einsatz.
- Die HintergrĂŒnde: Es gibt keine Hinweise auf KriminalitĂ€t oder Terrorismus, wie die Bundespolizei FBI nach Angaben des Senders NBC News mitteilte.
- Die Flugroute: Die Passagiermaschine des Typs Bombardier CRJ700 war in der Stadt Wichita in Kansas gestartet.
- Die besondere Herausforderung: Das Wasser des Potomac ist klirrend kalt und teils noch gefroren. Das erschwert die SuchmaĂnahmen.Â
Was wir nicht wissen
- Die HintergrĂŒnde: Wie es zu dem UnglĂŒck kam, ist unklar. Unklar ist auch, ob die Situation hĂ€tte verhindert werden können. Dem US-Verteidigungsministerium zufolge war der Helikopter auf einem Ăbungsflug. Es sei offen, warum das MilitĂ€rflugzeug in die Flugbahn der Passagiermaschine geraten sei, sagte der Chef von American Airlines, Robert Isom. Vor der Kollision gab es nach offiziellen Angaben keine AuffĂ€lligkeiten. «Alles war ganz normal vor dem Absturz», sagte US-Verkehrsminister Sean Duffy. Wer in Washington lebe, sehe regelmĂ€Ăig, «wie MilitĂ€rhubschrauber den Fluss auf und ab fliegen». Es sei eine klare Nacht mit guten Sichtbedingungen gewesen. US-Medien berichteten unter Berufung auf den Funkverkehr mit dem Helikopter, der Kontrollturm habe den Hubschrauber-Piloten kurz vor dem ZusammenstoĂ angewiesen, dem Flugzeug auszuweichen. Dieser habe auch bestĂ€tigt, die Maschine gesehen zu haben, hieĂ es weiter.
- Das Video: Auf der Plattform X verbreitete sich kurz nach dem UnglĂŒck ein Video, auf dem ein groĂer Feuerball am dunklen Himmel zu sehen war. Unklar war zunĂ€chst, ob es sich dabei tatsĂ€chlich um den Moment des ZusammenstoĂes handelte.





