Argentinien, Feuer

WaldbrÀnde in Patagonien: Argentinien ruft den Notstand aus

30.01.2026 - 16:52:47

Hitze, DĂŒrre und starke Winde erschweren die Lage: In Patagonien kĂ€mpfen Hunderte EinsatzkrĂ€fte gegen BrĂ€nde. Mehr als 200.000 Hektar sind bisher den Flammen zum Opfer gefallen.

  • Betroffen sind Teile der Provinzen Chubut, La Pampa, NeuquĂ©n und RĂ­o Negro.  - Foto: Victor R. Caivano/AP/dpa

    Victor R. Caivano/AP/dpa

  • Der Notstand soll die WaldbrandbekĂ€mpfung effektiver gestalten. (Archivbild) - Foto: Nicolas Palacios/AP/dpa

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  • Hohe Temperaturen und starke Winde erschweren die Löscharbeiten. - Foto: Victor R. Carivano/AP/dpa

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Betroffen sind Teile der Provinzen Chubut, La Pampa, Neuquén und Río Negro.  - Foto: Victor R. Caivano/AP/dpaDer Notstand soll die WaldbrandbekÀmpfung effektiver gestalten. (Archivbild) - Foto: Nicolas Palacios/AP/dpaHohe Temperaturen und starke Winde erschweren die Löscharbeiten. - Foto: Victor R. Carivano/AP/dpa

Argentiniens PrĂ€sident Javier Milei hat wegen verheerender WaldbrĂ€nde in der Region Patagonien den Brandnotstand ausgerufen. Mehr als 200.000 Hektar sind Medienberichten zufolge seit Beginn des argentinischen Sommers den Flammen zum Opfer gefallen. Der Notstand gilt fĂŒr vier Provinzen im SĂŒden des sĂŒdamerikanischen Landes.

Betroffen sind Teile der Provinzen Chubut, La Pampa, Neuquén und Río Negro. Allein im Nationalpark Los Alerces in Chubut mit seinen uralten Alerce-BÀumen und kristallklaren Seen bekÀmpfen derzeit rund 250 Feuerwehrleute WaldbrÀnde auf einer FlÀche von rund 10.000 Hektar, wie die nationale Katastrophenschutzbehörde AFE mitteilte. Der Park wurde 2017 in die Liste des Unesco-Welterbes aufgenommen.

Der Feuernotstand soll eine bessere Koordinierung der WaldbrandbekĂ€mpfung und die Bereitstellung von Soforthilfen ermöglichen. Hohe Temperaturen und starke Winde erschweren die Löscharbeiten. Chubut erlebt zudem örtlichen Behörden zufolge die grĂ¶ĂŸte DĂŒrre seit 1965.

«Die widrigen Wetterbedingungen, die durch DĂŒrre und starke Winde gekennzeichnet sind, haben zu einer Notlage in der Region gefĂŒhrt, deren VerschĂ€rfung erhebliche UmweltschĂ€den verursacht, Sachwerte beeintrĂ€chtigt und das Leben der Menschen, die dort leben, gefĂ€hrdet», heißt es in dem im Amtsblatt veröffentlichten Dekret. 

Die WaldbrÀnde begannen Ende 2025. Die Behörden gehen davon aus, dass mindestens einige davon vorsÀtzlich gelegt wurden.

@ dpa.de