Hitze und Sonnenbrand bringen jÀhrlich viele ins Krankenhaus
01.07.2025 - 15:08:24Rund 1.400 Mal pro Jahr sind in den vergangenen Jahren Menschen wegen gesundheitlicher SchÀden durch Sonne oder Hitze in KrankenhÀusern behandelt worden. Bei den Behandlungszahlen handelt es sich laut Statistischem Bundesamt um den Durchschnittswert der Jahre 2003 bis 2023. Mit gut 800 FÀllen lag die Zahl der hitzebedingten stationÀren Behandlungen im Jahr 2023 unter dem langjÀhrigen Mittel. Zu den SchÀden zÀhlen etwa HitzschlÀge oder Sonnenstiche.
In Jahren mit vielen Hitzetagen mit Temperaturen von mehr als 30 Grad kommt es zu ĂŒberdurchschnittlich vielen hitzebedingten Krankenhausbehandlungen. In den Jahren 2003, 2015 und 2018 zĂ€hlte der Deutsche Wetterdienst (DWD) deutschlandweit im Durchschnitt die meisten Hitzetage seit den 1950er Jahren, hieĂ es.Â
Die meisten stationĂ€r behandelten HitzeschĂ€den gab es demnach im Jahr 2003 mit 2.600 FĂ€llen bei 19 Hitzetagen â gefolgt von gut 2.300 hitzebedingten Krankenhausbehandlungen bei 17,6 Hitzetagen im Jahr 2015. 2018 gab es rund 1.600 hitzebedingte Krankenhausbehandlungen bei 20,4 Hitzetagen.
Hitze erhöht Sterberisiko
Das Statistische Bundesamt weist auch aus, wie viele Menschen laut amtlicher Todesursachenstatistik an HitzschlĂ€gen oder Sonnenstichen starben: Im Durchschnitt der Jahre 2003 bis 2023 lag diese Zahl demnach bei 22 Toten. 2023 waren es 37. Sehr hohe Temperaturen lieĂen die Sterblichkeit jedoch insgesamt steigen, da in vielen FĂ€llen die Kombination aus Hitze und Vorerkrankungen das Sterberisiko erhöhe.Â
Andere Behörden haben umfassendere SchĂ€tzungen: Das Umweltbundesamt gibt in einer gemeinsamen SchĂ€tzung mit dem Robert Koch-Institut an, dass in den Jahren 2023 und 2024 jĂ€hrlich rund 3.000 Menschen hitzebedingt starben.Â
In den vergangenen Jahren war die Zahl der Krankenhausbehandlungen wegen Hitze- und SonnenschĂ€den tendenziell rĂŒcklĂ€ufig, erklĂ€rten die Statistiker. «Dies liegt zum Teil an der Covid-19-Pandemie, wĂ€hrend der alle Krankenhausbehandlungen zurĂŒckgegangen waren», hieĂ es. Zudem könnte auch eine höhere Sensibilisierung der Bevölkerung fĂŒr die gesundheitlichen Gefahren von Hitze ein Grund fĂŒr den RĂŒckgang sein.


