Statistik: Söhne blieben lÀnger daheim als Töchter
05.09.2023 - 09:26:00Mehr als ein Viertel der 25-jÀhrigen Erwachsenen in Deutschland haben im vergangenen Jahr noch in ihrem Elternhaus gewohnt (27,3 Prozent). Von den 30-JÀhrigen lebten noch 9,2 Prozent bei ihren Eltern, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Söhne lassen sich nach wie vor lÀnger Zeit als Töchter: Junge MÀnner waren bei ihrem Auszug im Schnitt 24,5 Jahre alt, junge Frauen 23,0.
Das Durchschnittsalter beim Auszug betrug in Deutschland geschlechterĂŒbergreifend 23,8 Jahre. Im EU-weiten Vergleich ist dies relativ frĂŒh, hier betrĂ€gt der Schnitt 26,4 Jahre, wie das Bundesamt unter Berufung auf SchĂ€tzungen der EU-Statistikbehörde Eurostat mitteilt.
Dies liegt vor allem an den sĂŒd- und osteuropĂ€ischen LĂ€ndern. In Kroatien lag das durchschnittliche Auszugsalter mit 33,4 Jahren EU-weit am höchsten, es folgen die Slowakei mit 30,8 und Griechenland mit 30,7 Jahren.
FrĂŒher als in Deutschland werden junge Menschen dagegen in nordeuropĂ€ischen LĂ€ndern flĂŒgge: In Finnland im Schnitt mit 21,3 Jahren, in Schweden mit 21,4 Jahren und in DĂ€nemark mit 21,7 Jahren, wie das Bundesamt mitteilte. Der Trend, dass junge Frauen eher den Schritt in die SelbststĂ€ndigkeit wagen, bestĂ€tigt sich demnach in allen EU-Staaten.


