Weniger Menschen mĂŒssen zur MPU
17.12.2025 - 11:31:23Die Anzahl der medizinisch-psychologischen Untersuchungen (MPU) zum FĂŒhren von Kraftfahrzeugen ist im vergangenen Jahr gesunken. Der hĂ€ufigste Grund fĂŒr den Eignungstest ist weiterhin auffĂ€lliger Alkoholkonsum, wie die Bundesanstalt fĂŒr StraĂen- und Verkehrswesen (BASt) mit Sitz in Bergisch Gladbach mitteilte.
Der Statistik zufolge sank die Anzahl der MPU im Jahr 2024 auf rund 75.260 Untersuchungen - 8 Prozent weniger als im Vorjahr. Etwa 43 Prozent der Betroffenen wurden wegen auffĂ€lligen Alkoholkonsums untersucht. Ein Viertel der Gutachten wurde im Zusammenhang mit anderen Drogen und Medikamenten ausgestellt. 2023 war das noch fĂŒr ein Drittel der Untersuchungen der Grund gewesen.
Fast 40 Prozent als ungeeignet eingestuft
Die Ergebnisse der Untersuchungen blieben dagegen konstant: Rund 57 Prozent der begutachteten Personen wurden dabei laut BASt als «geeignet» eingestuft, 39 Prozent bestanden nicht. Den ĂŒbrigen vier Prozent wurde die Teilnahme an einem Aufbaukurs empfohlen.Â
Die Gesamtzahl der Untersuchungen ist damit 2024 zum dritten Jahr in Folge gesunken, wie die Bundesanstalt erklĂ€rte. Besonders deutlich zeigt sich der RĂŒckgang beim BetĂ€ubungsmittelkonsum, der fĂŒr fast 8.000 weniger Gutachten der Grund war als 2023. Die Zahl der Untersuchungen in Zusammenhang zu Alkoholkonsum nahm dagegen um 1,5 Prozent zu.


