ICE in Gifhorn nach Messer-Drohung gerÀumt
11.03.2025 - 16:14:04 | dpa.de
Bei einer Fahrkartenkontrolle im ICE 541 von Köln in Richtung Berlin soll ein Reisender mit einem Messer gedroht haben. Zudem gab er laut Bundespolizei an, einen weiteren gefĂ€hrlichen Gegenstand dabeizuhaben. Aufgrund der Bedrohung wurde der ICE der Deutschen Bahn im niedersĂ€chsischen Gifhorn gestoppt und gerĂ€umt. 340 Menschen mussten auf Ersatzbusse und NahverkehrszĂŒge umsteigen. Verletzt wurde niemand, hieĂ es von der Bundespolizei.Â
Der 44-JĂ€hrige sei der Polizei bereits zuvor durch andere Delikte aufgefallen, sagt ein Sprecher der Bundespolizei. Erst am Dienstagmorgen habe er im Hauptbahnhof Hannover das Zugpersonal eines anderen ICE beleidigt und mit Gewalt gedroht, weil er sein Fahrrad nicht habe mitnehmen dĂŒrfen.
Bundespolizisten leiteten daraufhin Strafverfahren wegen Beleidigung und Bedrohung ein. Mit der Situation im ICE kam ein weiteres Ermittlungsverfahren hinzu, wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten.
340 Reisende fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln weiterÂ
EinsatzkrĂ€fte der Bundespolizei nahmen den Mann bei dem auĂerplanmĂ€Ăigen Halt zunĂ€chst fest. Aufgrund des gefĂ€hrlichen Gegenstands, der sich eventuell noch im Zug befand, wurde der ICE gerĂ€umt. «Es gab eine Durchsage und dann lief das ganz gesittet ab», bestĂ€tige der Sprecher der Bundespolizei. Die 340 Reisenden fuhren mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Wolfsburg weiter. «Das war problemlos», sagte eine Bahnsprecherin.
Mehrere Beamte, darunter auch zwei DiensthundefĂŒhrer mit Diensthund, suchten den Zug im Bahnhof Gifhorn SĂŒd ab und gaben kurz darauf Entwarnung.
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