Medien: Toter und Verletzte bei neuem ZugunglĂŒck in Spanien
21.01.2026 - 00:10:50 | dpa.deZwei Tage nach dem schweren ZugunglĂŒck in SĂŒdspanien mit mindestens 42 Toten ist es in Katalonien im Nordosten des Landes zu einem weiteren Gleisunfall mit einem Toten und bis zu 20 Verletzten gekommen. Bei dem Toten handele es sich um den FĂŒhrer des betroffenen Zuges, berichteten mehrere spanische Medien ĂŒbereinstimmend unter Berufung auf die Regionalregierung.Â
Auf Bildern von Onlinemedien war die zerstörte Frontpartie des Zuges zu sehen. 20 Krankenwagen und Dutzende SanitĂ€ter sowie Helfer seien an der UnglĂŒcksstelle nahe dem Ort Gelida östlich von Barcelona im Einsatz, teilte der Zivilschutz Kataloniens auf X mit.Â
Nach diesen Angaben war eine StĂŒtzmauer wĂ€hrend eines heftigen Sturms mit starkem Regen auf die Gleise gestĂŒrzt und traf auch den Zug der Linie R4 im Nahverkehrsnetz Rodalies. Gerade in den Abendstunden sind diese ZĂŒge an Wochentagen voll besetzt und viele Passagiere mĂŒssen im Stehen reisen. Zuvor war schon ein anderer Rodalies-Nahverkehrszug der Linie R2 weiter nördlich nahe dem Ort Blanes wegen eines Erdrutsches entgleist. Der Zug verlor eine Achse, ĂŒber Verletzte wurde nichts mitgeteilt.Â
Unterdessen konnten RettungskrĂ€fte das Fahrzeug eines Mannes finden, das von Wassermassen in einem normalerweise trockenen Flusslauf, einer Riera, bei dem Ort Palau-Sator mitgerissen worden war. In dem Auto sei ein Toter gefunden worden, bei dem es sich vermutlich um den Vermissten handele, teilte die Feuerwehr mit.Â
Die Behörden hatten in einigen Gebieten Kataloniens wegen des starken Sturms «Harry» mit Windgeschwindigkeiten bis zu 80 Kilometer pro Stunde und starken NiederschlÀgen Alarmstufe Rot ausgerufen. Wegen meterhoher Wellen war auch gewarnt worden, sich auf keinen Fall Hafenmolen und StrÀnden zu nÀhern.
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