Zahl, Toten

Zahl der Toten steigt nach Erdbeben auf den Philippinen

19.11.2023 - 10:55:05 | dpa.de

In KaufhĂ€usern stĂŒrzen Decken ein, Menschen schreien, in Restaurants werden StĂŒhle und Tische hin und her geschĂŒttelt: Schon wieder hat die Erde auf den Philippinen gebebt. Es gibt Tote und Verletzte.

Die  beschÀdigte Decke eines Einkaufszentrums in General Santos City nach dem Erdbeben. - Foto: Shaira Ann Sandigan/AP/dpa
Die beschÀdigte Decke eines Einkaufszentrums in General Santos City nach dem Erdbeben. - Foto: Shaira Ann Sandigan/AP/dpa

Nach einem starken Erdbeben auf den Philippinen ist die Zahl der Toten auf 8 gestiegen. Zudem wurden 13 Menschen verletzt, wie der Katastrophenschutz am Sonntag mitteilte. «Die meisten Opfer wurden von herabfallenden TrĂŒmmern getroffen», sagte Edgar Posadas, ein Sprecher der Behörde am Wochenende. Das Beben der StĂ€rke 6,8 hatte am Freitag den SĂŒden der Philippinen erschĂŒttert.

Dutzende HĂ€user wurden laut Behördenangaben zerstört und Straßen beschĂ€digt, es habe auch StromausfĂ€lle gegeben. Fotos in den sozialen Medien zeigten KaufhĂ€user mit eingestĂŒrzten Decken und GeschĂ€fte, in denen Waren auf dem Boden lagen. Auf einem Video war zu sehen, wie StĂŒhle und Tische in einem Fast-Food-Restaurant in einem Einkaufszentrum heftig wackelten, wĂ€hrend Menschen schrien.

Das Epizentrum des Bebens lag nordwestlich der Insel Sarangani im Meer, wie das philippinische Institut fĂŒr Vulkanologie und Seismologie mitteilte. Es habe sich gegen 16.00 Uhr Ortszeit in einer Tiefe von etwa 72 Kilometern ereignet. Die Insel liegt rund 1700 Kilometer sĂŒdlich der Hauptstadt Manila. Eine Tsunami-Warnung hatte es nicht gegeben.

Der Inselstaat liegt auf dem Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. Dort kommt es hĂ€ufig zu VulkanausbrĂŒchen und Erdbeben. 1990 hatte auf der Insel Luzon ein Beben der StĂ€rke 7,8 zu schweren VerwĂŒstungen gefĂŒhrt. Mehr als 2400 Menschen starben damals.

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