Tote, WaldbrÀnden

Bereits vier Tote bei WaldbrÀnden in Portugal

23.08.2025 - 17:07:14

In Portugal und Spanien hoffen die Menschen auf ein Ende der großen WaldbrĂ€nde. Aber noch lodern dort große Feuer. Und die sind lebensgefĂ€hrlich, wie ein weiterer trauriger Fall zeigt.

  • Vor allem das Ende der rund zweiwöchigen Hitzewelle in Spanien mit Höchsttemperaturen von mehr als 40 Grad kam den BrandbekĂ€mpfern zugute. - Foto: Lorena SopĂȘna/EUROPA PRESS/dpa

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  • Vor allem HĂ€user am Rande von Dörfern und StĂ€dten wurden durch die verheerenden WaldbrĂ€nde in Spanien in Mitleidenschaft gezogen oder brannten ganz ab.  - Foto: Gustavo De La Paz/EUROPA PRESS/dpa

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  • Neben Kollegen aus anderen europĂ€ischen LĂ€ndern sind auch 67 Feuerwehrleute mit ihren Fahrzeugen aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen in Spanien im Einsatz. - Foto: Sven KĂ€uler/dpa

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  • Die Zahl der Todesopfer der verheerenden WaldbrĂ€nde ist in Portugal gestiegen. Historische Dörfer mussten evakuiert werden. - Foto: Xun Wei/XinHua/dpa

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  • In vielen Regionen Spaniens kĂ€mpfen die Feuerwehrleute schon lange gegen die Flammen.  - Foto: Lorena SopĂȘna/Europapress/dpa

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Vor allem das Ende der rund zweiwöchigen Hitzewelle in Spanien mit Höchsttemperaturen von mehr als 40 Grad kam den BrandbekĂ€mpfern zugute. - Foto: Lorena SopĂȘna/EUROPA PRESS/dpaVor allem HĂ€user am Rande von Dörfern und StĂ€dten wurden durch die verheerenden WaldbrĂ€nde in Spanien in Mitleidenschaft gezogen oder brannten ganz ab.  - Foto: Gustavo De La Paz/EUROPA PRESS/dpaNeben Kollegen aus anderen europĂ€ischen LĂ€ndern sind auch 67 Feuerwehrleute mit ihren Fahrzeugen aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen in Spanien im Einsatz. - Foto: Sven KĂ€uler/dpaDie Zahl der Todesopfer der verheerenden WaldbrĂ€nde ist in Portugal gestiegen. Historische Dörfer mussten evakuiert werden. - Foto: Xun Wei/XinHua/dpaIn vielen Regionen Spaniens kĂ€mpfen die Feuerwehrleute schon lange gegen die Flammen.  - Foto: Lorena SopĂȘna/Europapress/dpa

Bei der BekĂ€mpfung der großen WaldbrĂ€nde hat es in Portugal ein viertes Todesopfer gegeben. Der Feuerwehrmann habe am Dienstag bei der Kleinstadt Sabugal im Osten des Landes schwere Verbrennungen erlitten und sei am Samstag in einem Krankenhaus in Porto gestorben, berichtete der staatliche TV-Sender RTP. Der 45-JĂ€hrige hatte demnach Verbrennungen von 75 Prozent seiner Haut erlitten. Damit sind in Portugal und Spanien bei WaldbrĂ€nden im August insgesamt acht Menschen ums Leben gekommen.

In Portugal waren nach offiziellen Angaben noch etwa 1.400 Feuerwehrleute im Einsatz, um unter anderem einen Waldbrand in Arganil im Zentrum des Landes zu bekÀmpfen. Andere BrÀnde seien entweder unter Kontrolle oder gelöscht. 

Auch aus dem Nachbarland Spanien gab es eine vorsichtige Entwarnung. Geholfen hat den BrandbekĂ€mpfern auch das Ende der Hitzewelle mit Temperaturen ĂŒber 40 Grad. Stellenweise hat es sogar etwas geregnet.

Die Lage in Spanien entwickele sich positiv, sagte die Generaldirektorin fĂŒr den Zivilschutz, Virginia Barcones, dem staatlichen TV-Sender RTVE. Zugleich rief sie zu einer «letzten Kraftanstrengung» auf, denn es gebe immer noch 16 aktive WaldbrĂ€nde. Seit Dienstag sind auch 67 Feuerwehrleute aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen in Spanien im Einsatz.

In Spanien wurden seit Jahresbeginn nach vorlĂ€ufigen SchĂ€tzungen des EuropĂ€ischen Waldbrandinformationssystems EFFIS vom Samstag mehr als 4.000 Quadratkilometer Natur zerstört. Das ist mehr als je zuvor in einem ganzen Jahr gemessen wurde. Zum Vergleich: Die verbrannte FlĂ€che ist deutlich grĂ¶ĂŸer als das Saarland (rund 2.570 Quadratkilometer). In Portugal wurde eine FlĂ€che von fast 2.800 Quadratkilometern in Mitleidenschaft gezogen.

@ dpa.de