Deutschland, Unwetter

Wegen GlÀtte-Vorhersage: Bahn drosselt Geschwindigkeit

12.01.2026 - 07:01:32

In Teilen Deutschlands dĂŒrfte es wegen ĂŒberfrierenden Regens heute spiegelglatt werden. Die Bahn rechnet mit EinschrĂ€nkungen - und will auf einigen Strecken deutlich langsamer unterwegs sein.

Die Deutsche Bahn rechnet angesichts der angekĂŒndigten Glatteis-Lage am Montag mit EinschrĂ€nkungen im Betrieb und mit VerspĂ€tungen. Man habe «vorsorglich die zulĂ€ssige Höchstgeschwindigkeit auf einzelnen Schnellfahrstrecken reduziert», hieß es auf der Website der Bahn. 

Betroffen seien zunĂ€chst die Abschnitte zwischen Hannover und Frankfurt, Wolfsburg und Berlin sowie Köln und Frankfurt. Dadurch könne es zu VerspĂ€tungen und Anschlussverlusten kommen. Alle ICE-ZĂŒge zwischen Berlin und Frankfurt wĂŒrden zudem nicht in Braunschweig und Hildesheim halten, erklĂ€rte die Bahn. 

Bahn: Guter Betriebsstart am Morgen

Insgesamt habe man einen guten Betriebsstart am Morgen erlebt, sagte aber eine Sprecherin. Im Norden könne es noch zu TeilausfĂ€llen im Regionalverkehr kommen. «Insgesamt gibt es bisher keine grĂ¶ĂŸeren Störungen durch GlĂ€tte und Eisregen.» Punktuell komme es kurzzeitig zu BeeintrĂ€chtigungen, die die Bahn-Mitarbeiter bislang aber schnell erledigen konnten. 

Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte, bringt Tief «Gunda» von Westen her Schnee und spĂ€ter Regen, der bei eisigen Temperaturen in der Luft oder auf dem Boden gefriert. Folge sei «eine ĂŒberregional unwetterartige Glatteis-Lage», sagte DWD-Meteorologe Oliver Reuter.

Der Chef des fĂŒr die Infrastruktur zustĂ€ndigen Bahn-Unternehmens DB InfraGo, Philipp Nagl, war am Sonntag nicht davon ausgegangen, dass es durch die GlĂ€tte erneut so große Probleme wie am Freitag und Samstag geben könnte. Die Bahn hatte wegen des Wintersturms «Elli» den Fernverkehr im Norden Deutschlands seit Freitag zeitweise komplett eingestellt. Am Sonntagmittag fuhren rund zwei Drittel im Fernverkehr der Deutschen Bahn in Norddeutschland wieder normal, wie Bahnchefin Evelyn Palla sagte.

@ dpa.de

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