Ăber 20 Tote durch SchneefĂ€lle in Japan seit Anfang Februar
20.02.2025 - 15:09:34In Japan sind im Zuge heftiger SchneefĂ€lle seit Beginn des Monats mehr als 20 Menschen ums Leben gekommen. Allein in der nördlichen PrĂ€fektur Aomori starben deshalb zuletzt neun Menschen, wie die Behörden bekanntgaben. Sechs von ihnen verloren laut Medienberichten bei der SchneerĂ€umung von DĂ€chern ihr Leben.Â
Zu Beginn der Woche sind laut Medienberichten zudem drei Hotelmitarbeiter in der Region Fukushima gestorben. Die MĂ€nner waren in den örtlichen Bergen unterwegs, um Reparaturarbeiten an einem Thermalbad durchzufĂŒhren, ehe sie als vermisst gemeldet und schlieĂlich tot gefunden worden. Zuvor hatte «The Japan Times» ĂŒber weitere zwölf Tote im Zuge der SchneefĂ€lle seit 4. Februar berichtet.
Schneedecke teils bis zu fĂŒnf Meter hoch
Dem öffentlich-rechtlichen Rundfunksenders NHK zufolge fielen in Teilen der PrĂ€fektur Aomori am Donnerstag in nur wenigen Stunden 25 Zentimeter Neuschnee, die Schneedecke war in einigen Ortschaften bis zu fĂŒnf Meter hoch.Â
Einige Regionen Japans erleben seit ĂŒber zwei Wochen anhaltenden Schneefall. Teilweise unterbrachen die NiederschlĂ€ge auch den Bahn- und Flugverkehr vorĂŒbergehend.
Laut Prognosen des japanischen Wetterdienstes soll die KÀltewelle im Westen des Landes allmÀhlich abnehmen, wÀhrend in den nördlichen PrÀfekturen bis zum Wochenende weiterhin starke SchneefÀlle erwartet werden.


