Kunst, Sachsen

Kriegsverlust: Cranach-GemĂ€lde kehrt nach Dresden zurĂŒck

Veröffentlicht am: 26.03.2026 um 11:47 Uhr | dpa.de

KurfĂŒrst Friedrich kehrt heim: Ein PortrĂ€t von ihm galt Jahrzehnte als Kriegsverlust der Dresdner GemĂ€ldegalerie. Dann tauchte es in Frankreich auf, nun ist es wieder «zu Hause».

Das nach Dresden zurĂŒckgekehrte Werk von Lucas Cranach dem Älteren soll spĂ€ter in der GemĂ€ldegalerie Alte Meister ausgestellt werden (Archivbild).  - Bild: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa
Das nach Dresden zurĂŒckgekehrte Werk von Lucas Cranach dem Älteren soll spĂ€ter in der GemĂ€ldegalerie Alte Meister ausgestellt werden (Archivbild). - Bild: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa

Ein seit Ende des Zweiten Weltkrieg verschollenes GemĂ€lde von Lucas Cranach dem Älteren (1472–1553) und seiner Werkstatt ist in die Dresdner GemĂ€ldegalerie Alte Meister zurĂŒckgekehrt. Das kleinformatige PortrĂ€t zeigt KurfĂŒrst Friedrich den Weisen und befand sich in französischem Privatbesitz, teilten die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) mit. Als es in einem Auktionshaus auf seine Herkunft ĂŒberprĂŒft wurde, stellte sich heraus, dass es einst zum Bestand der SKD gehörte. 

Die bisherigen Besitzer des Bildes und der Verein Museis Saxonicis Usui – Freunde der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden halfen dabei, das GemĂ€lde wieder an seinen ursprĂŒnglichen Herkunftsort zu bringen, hieß es. Ab sofort ist es in der aktuellen Sonderausstellung zu Friedrich dem Weisen im MĂŒnzkabinett des Residenzschlosses zu sehen. Nach dieser PrĂ€sentation wird das Werk dauerhaft in der Sempergalerie im Zwinger gezeigt.

Die SKD haben nach eigenen Angaben mit 67 Werken den weltweit grĂ¶ĂŸten Bestand an Cranach-Werken. 18 gingen im Zweiten Weltkrieg verloren, sieben sind inzwischen wieder nach Dresden zurĂŒckgekehrt. Insgesamt belaufen sich die Kriegsverluste der Dresdner GemĂ€ldegalerie auf rund 500 Werke.

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