Beryl, Mexiko

«Beryl» kurz vor Mexiko - Rund 100 FlĂŒge gestrichen

04.07.2024 - 22:08:31 | dpa.de

Kurz vor der Ankunft des Hurrikans werden rund 100 FlĂŒge in mehreren FlughĂ€fen auf der Halbinsel YucatĂĄn gestrichen. Derweil genießen noch viele Touristen den Urlaub.

  • Starke Winde und RegenfĂ€lle sowie gefĂ€hrliche Sturmfluten werden erwartet. - Foto: Fernando Llano/AP
    Starke Winde und RegenfÀlle sowie gefÀhrliche Sturmfluten werden erwartet. - Foto: Fernando Llano/AP
  • Experten erwarten starke Winde und RegenfĂ€lle sowie gefĂ€hrliche Sturmfluten. Das beeinflusst auch den Reiseverkehr in der beliebten Urlaubsregion. - Foto: Felix Marquez/dpa
    Experten erwarten starke Winde und RegenfÀlle sowie gefÀhrliche Sturmfluten. Das beeinflusst auch den Reiseverkehr in der beliebten Urlaubsregion. - Foto: Felix Marquez/dpa
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Wenige Stunden vor der erwarteten Ankunft des Hurrikans «Beryl» werden in der beliebten mexikanischen Urlaubsregion auf der Halbinsel YucatĂĄn rund 100 FlĂŒge gestrichen. Der internationale Flughafen in Tulum wird geschlossen, wie die Gouverneurin des Bundesstaates Quintana Roo, Mara Lezama, mitteilte. Fast 350.000 Urlauber halten sich nach Behördenangaben in der Region auf.

 

Der Atlantik-Wirbelsturm dĂŒrfte in der Nacht zum Freitag die OstkĂŒste der Halbinsel voraussichtlich mit HurrikanstĂ€rke 1 erreichen, wie die Leiterin des mexikanischen Katastrophenschutzes, Laura VelĂĄzquez, mitteilte. Experten erwarten starke Winde und RegenfĂ€lle sowie gefĂ€hrliche Sturmfluten.

Lezama kĂŒndigte Evakuierungen in mehreren Orten an. Der Alkoholkonsum wurde als Sicherheitsvorkehrung ab heute verboten. Schulen und archĂ€ologische StĂ€tten bleiben geschlossen. NotunterkĂŒnfte stehen bereit. Die grĂ¶ĂŸeren Hotels richten eigene Sicherheitszonen fĂŒr ihre Besucher ein. Laut Lezama entscheiden viele Touristen trotz «Beryl», in der Region zu bleiben.

Hurrikan zieht weiter und kehrt dann zurĂŒck

Der Sturm soll den Vorhersagen zufolge spĂ€ter westwĂ€rts ĂŒber die Halbinsel hinweg auf das Meer im Golf von Mexiko weiterziehen. In der Nacht zum Montag soll er als möglicher Hurrikan der Kategorie 1 im östlichen Bundesstaat Tamaulipas wieder auf Land treffen.

«Beryl», der erste Hurrikan der seit Juni herrschenden Saison im Atlantik, war der stĂ€rkste je so frĂŒh in der Saison erfasste Sturm. Zwischenzeitlich erreichte er die höchste Kategorie 5, inzwischen hat er sich auf StĂ€rke 2 abgeschwĂ€cht. Er verwĂŒstete mehrere kleinere Inseln im SĂŒdosten der Karibik und zog zuletzt an Jamaika und den Kaimaninseln vorbei. Insgesamt kamen mindestens acht Menschen ums Leben. Im Zuge des Klimawandels macht wĂ€rmeres Meereswasser starke WirbelstĂŒrme wahrscheinlicher.

 

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