Biden begnadigt TruthÀhne vor Thanksgiving
25.11.2024 - 17:47:38 | dpa.deWenige Tage vor dem amerikanischen Thanksgiving-Fest hat US-PrĂ€sident Joe Biden bei einer traditionellen Zeremonie zwei TruthĂ€hne begnadigt. Damit blieb den beiden Vögeln das Schicksal vieler Artgenossen an diesem Feiertag erspart. Die TruthĂ€hne, die der 82-JĂ€hrige bei dem Ritual auf dem SĂŒdrasen des WeiĂen Hauses vor dem Schlachten bewahrte, heiĂen «Peach» und «Blossom» (deutsch: «Pfirsich» und «BlĂŒte»).Â
PfirsichblĂŒten seien ein Symbol fĂŒr «WiderstandsfĂ€higkeit», was gerade sehr passend sei, scherzte ein gut gelaunter Biden mit Blick auf den bevorstehenden Machtwechsel in Washington. Der Demokrat ist nur noch kurze Zeit im Amt. Er wird im Januar von dem Republikaner Donald Trump abgelöst. Die Zeremonie bei strahlendem Sonnenschein war einer seiner letzten öffentlichen Auftritte als PrĂ€sident.Â
Truthahn-Begnadigung seit 1989 festes Ritual
An Thanksgiving wird in amerikanischen Familien traditionell Truthahn serviert. Die Begnadigung von TruthĂ€hnen durch den PrĂ€sidenten hat eine lange Tradition. Seit dem 19. Jahrhundert erhĂ€lt die PrĂ€sidentenfamilie vor dem Feiertag einen besonders prĂ€chtigen Truthahn. PrĂ€sident Abraham Lincoln (1861 bis 1865) soll nach Angaben des WeiĂen Hauses auf Bitten seines Sohnes das erste Mal eines der Tiere begnadigt haben. Unter PrĂ€sident George Bush senior wurde die Truthahn-Begnadigung 1989 festes Ritual.
In diesem Jahr stammten die Tiere von einer Farm im Bundesstaat Minnesota und wogen nach Angaben des ZĂŒchters zwischen 18 und 19 Kilo.Â
Thanksgiving (Erntedank) wird in den USA am Donnerstag gefeiert.
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