Ernte in Nordkorea durch starke NiederschlÀge in Gefahr
14.08.2024 - 12:42:58 | dpa.deSchwere RegenfĂ€lle in Nordkorea dĂŒrften die ErnteertrĂ€ge deutlich reduzieren. Laut einem am Montag publizierten Bericht der WelternĂ€hrungsorganisation haben die extremen NiederschlĂ€ge im Monat Juli zu StaunĂ€sse auf Reis- und Maisfeldern gefĂŒhrt. In den Provinzen Hwanghae und Pyongan, die als wichtigste landwirtschaftliche Anbaugebiete Nordkoreas gelten, lagen die Niederschlagsmengen im Juli bis zu ĂŒber 80 Prozent ĂŒber dem Jahresdurchschnitt.
Noch bis Oktober sind erhöhte RegenfĂ€lle prognostiziert, heiĂt es in dem Bericht weiter. Zudem wĂŒrde sich durch die erhöhten Temperaturen im August das Risiko fĂŒr einen SchĂ€dlingsbefall der ErnteertrĂ€ge erhöhen.Â
Nordkorea ist wegen regelmĂ€Ăiger Naturkatastrophen und einer jahrzehntelangen Misswirtschaft auf Nahrungshilfe von auĂen angewiesen. Ein erheblicher Teil der Bevölkerung gilt laut SchĂ€tzungen als chronisch unterernĂ€hrt.Â
Ende Juli rĂ€umten nordkoreanische Staatsmedien im Nordwesten des Landes starke FlutschĂ€den ein. So sollen laut der Nachrichtenagentur KCNA entlang der Grenzstadt Sinuiju nahe China ĂŒber 4.000 Haushalte betroffen und knapp 3.000 Hektar an Ackerland beschĂ€digt worden sein. KCNA machte keine Angaben zu möglichen Todesopfern.
Nordkorea gilt aufgrund der starken Abholzungsrate seiner WaldflĂ€chen als besonders anfĂ€llig fĂŒr Ăberschwemmungen.
So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
