Lufthansa, Bengaluru

Lufthansa-Mitarbeiter stirbt bei Poolunfall in Bengaluru

Veröffentlicht am: 31.10.2026 um 12:18 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Bei einem Unfall in einem Luxushotel in Bengaluru sterben ein Lufthansa-Crewmitglied und ein weiterer auslÀndischer Gast. Zwei Helfer werden verletzt, wÀhrend die Polizei die Ursache untersucht.

Zwei Tote nach Poolunfall in Bengaluru

  • Ein Lufthansa-Flugbegleiter starb am Freitag wĂ€hrend eines Zwischenstopps in Bengaluru.
  • Ein weiterer auslĂ€ndischer Gast, ein Slowake, kam ebenfalls ums Leben.
  • Bei Rettungsversuchen wurden ein US-Hotelgast und ein indischer Poolmitarbeiter verletzt.
Zwei HotelgÀste sterben nach einem Unfall in einem indischen Luxushotel - eines der Opfer war Mitglied einer Lufthansa-Besatzung. (Illustration) - Bild: Hannes P. Albert/dpa

Tödlicher Poolunfall in Bengaluru

Ein Lufthansa-Crewmitglied und ein weiterer auslÀndischer Gast sind nach einem Unfall in einem Luxushotel in Bengaluru gestorben. Die Polizei untersucht, ob ein Stromschlag im Pool die TodesfÀlle verursacht haben könnte.

Lufthansa bestÀtigt Tod eines Flugbegleiters

Die Lufthansa bestÀtigte, dass ein Flugbegleiter wÀhrend eines Zwischenstopps am Freitag in der indischen Millionenstadt ums Leben gekommen sei. Angaben zur Person oder zum Unfallhergang machte das Unternehmen mit Verweis auf die PrivatsphÀre der Betroffenen nicht.

Der Konzern sprach den Angehörigen und Freunden des verstorbenen Crewmitglieds sein MitgefĂŒhl aus. Indischen Medien zufolge soll es sich bei dem Lufthansa-Mitarbeiter um einen Deutschen gehandelt haben; der zweite Tote sei ein Slowake gewesen.

Helfer bei Rettungsversuch verletzt

Nach den Berichten gingen die beiden MĂ€nner im Pool des Hotels im dritten Stock schwimmen. Beim Versuch, sie zu retten, wurden ein US-amerikanischer Hotelgast und ein indischer Poolmitarbeiter verletzt.

Beide Verletzten wurden zunĂ€chst in einem Krankenhaus behandelt und waren anschließend außer Gefahr. Der Pool blieb den Berichten zufolge wegen Wartungsarbeiten zunĂ€chst geschlossen.

Hotel unterstĂŒtzt Ermittlungen

Das Hotel sagte zu, die Untersuchungen der örtlichen Behörden umfassend zu unterstĂŒtzen. Die genaue Unfallursache war zunĂ€chst nicht geklĂ€rt.

Bengaluru, frĂŒher Bangalore, ist wegen seiner großen Konzentration an IT-Unternehmen als „Silicon Valley“ Indiens bekannt.

Der Unfall ereignete sich wĂ€hrend eines regulĂ€ren Zwischenstopps einer Lufthansa-Besatzung in Bengaluru. Die Stadt im sĂŒdindischen Bundesstaat Karnataka zĂ€hlt zu den wichtigsten Zentren der indischen IT- und Dienstleistungswirtschaft und zieht deshalb zahlreiche internationale GeschĂ€ftsreisende an.

Ein Stromunfall in einem Schwimmbad kann entstehen, wenn elektrische Anlagen, Leitungen oder Beleuchtungseinrichtungen fehlerhaft installiert, beschÀdigt oder unzureichend gewartet sind. Ob ein solcher Defekt in diesem Fall den Tod der beiden MÀnner verursacht hat, sollen die örtlichen Ermittlungen klÀren. Bis dahin bleibt die genaue Ursache offen.

Sicherheitsfragen im Hotelbetrieb

Der vorĂŒbergehend geschlossene Pool und die angekĂŒndigte Kooperation des Hotels mit den Behörden lenken den Blick auf die technischen Sicherheitsstandards touristischer Anlagen. FĂŒr Hotels mit internationalen GĂ€sten gehören regelmĂ€ĂŸige PrĂŒfungen elektrischer Installationen, eine funktionierende Schutztechnik und klar geregelte RettungsablĂ€ufe zu den zentralen Sicherheitsanforderungen.

Die Verletzungen zweier Helfer zeigen zugleich das Risiko von Rettungsversuchen in möglicherweise stromfĂŒhrendem Wasser. Die weitere Untersuchung dĂŒrfte deshalb nicht nur die unmittelbare Unfallursache, sondern auch Wartungs- und NotfallablĂ€ufe des Hotels in den Blick nehmen. FĂŒr die Lufthansa und die Angehörigen steht zunĂ€chst die Betreuung der betroffenen Besatzung und der Familien im Vordergrund.

FOCUS online: „Lufthansa-KapitĂ€n stirbt nach Stromschlag im Pool in Indien“ (30.10.2026)

Der Beitrag ordnet den Unfall als möglichen Stromschlag im Hotelpool ein und nennt weitere Verletzte. Er hebt zudem Angaben zum Zwischenstopp und zur betroffenen Lufthansa-Besatzung hervor, wÀhrend die genaue Ursache weiterhin Gegenstand der Ermittlungen ist.

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