Erdrutsche, Indien

Erdrutsche in Indien: Mindestens 45 Tote und viele Verletzte

30.07.2024 - 11:13:39 | dpa.de

Massive Erdrutsche haben in Indien Dorfbewohner im Schlaf überrascht. Das Ausmaß des Unglücks ist noch unklar, die Zahl der Toten steigt und steigt.

  • Heftiger Regen in Indien - mit schlimmen Folgen für die Bevölkerung. (Foto aktuell) - Foto: R S Iyer/AP
  • Monsunregen überschwemmt Straßen in Indien. - Foto: Channi Anand/AP/dpa
  • Der Monsunregen löst Überschwemmungen aus in Indien. - Foto: Rafiq Maqbool/AP/dpa
  • Rettungskräfte suchen nach Überlebenden, nachdem Erdrutsche Dörfer im Süden Indiens erfasst haben. - Foto: Uncredited/NDRF/AP/dpa
  • Rettungskräfte arbeiten vor Ort. - Foto: ---/AP/dpa
Heftiger Regen in Indien - mit schlimmen Folgen für die Bevölkerung. (Foto aktuell) - Foto: R S Iyer/AP Monsunregen überschwemmt Straßen in Indien.  - Foto: Channi Anand/AP/dpa Der Monsunregen löst Überschwemmungen aus in Indien. - Foto: Rafiq Maqbool/AP/dpa Rettungskräfte suchen nach Überlebenden, nachdem Erdrutsche Dörfer im Süden Indiens erfasst haben. - Foto: Uncredited/NDRF/AP/dpa Rettungskräfte arbeiten vor Ort. - Foto: ---/AP/dpa

Nach heftigen Regenfällen im Süden Indiens steigt die Zahl der Toten durch Erdrutsche auf mindestens 45. Es werden noch viele weitere Verschüttete befürchtet. Retter seien im Einsatz und suchten unter den Trümmern zerstörter Häuser nach Überlebenden, wie Beamte und örtliche Medien berichteten. 

Die Erdrutsche ereigneten sich am frühen Dienstagmorgen (Ortszeit) im Bundesstaat Kerala, als Menschen in ihren Häusern schliefen. Die Erdmassen trafen Dörfer, in denen den Angaben zufolge Hunderte Menschen leben. Bilder zeigten große Verwüstung - zerstörte Häuser, Trümmerhaufen, entwurzelte Bäume, weggeschwemmte Fahrzeuge. 

36 Leichen seien bereits gefunden worden, berichteten örtliche Behörden im betroffenen Bezirk Wayanad. In einem benachbarten Bezirk seien neun weitere Tote entdeckt worden, die weggespült worden seien, meldete der Sender India Today.

Mindestens 100 Menschen seien bisher gerettet worden, sagte die Gesundheitsministerin des Bundesstaates Kerala, Veena George. Rund 70 Menschen sind den Angaben zufolge mit Verletzungen in Krankenhäuser gebracht worden. 

Weitere Tote befürchtet

Hunderte Menschen seien möglicherweise noch unter den Erdmassen in dem hügeligen Gebiet verschüttet, schrieb die Zeitung «The Hindu». Regen behinderte die Rettungsteams, wie die Ministerin weiter sagte. Einsatzkräfte wurden deshalb per Hubschrauber vor Ort gebracht. Die Region sei schwer zugänglich, auch weil eine wichtige Brücke weggespült worden sei. Spürhunde seien im Einsatz. Für die kommenden 24 Stunden sind schwere Regenfälle in der Region vorhergesagt.

Indiens Premierminister Narendra Modi schrieb auf X: «Meine Gedanken sind bei all jenen, die ihre Angehörigen verloren haben, und meine Gebete bei den Verletzten.» Die Rettungsmaßnahmen liefen, um allen Betroffenen zu helfen, fügte er hinzu. Modi kündigte außerdem eine Entschädigung von 200.000 Rupien (etwa 2.200 Euro) für die Angehörigen der Opfer und 50.000 Rupien für jeden Verletzten an.

Überschwemmungen und Schlammlawinen sind alljährlich Begleiter der Monsun-Saison, die in Indien von Mai bis September dauert. Der Regen ist lebenswichtig für Pflanzenwelt und Landwirtschaft, kann für die Menschen aber auch immer wieder lebensbedrohlich werden.

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