Nach AnschlÀgen: Metalldetektoren und mehr Ordner auf Wiesn
12.09.2024 - 14:06:08Als Konsequenz aus den mutmaĂlich islamistisch motivierten AnschlĂ€gen von Solingen und MĂŒnchen gibt es fĂŒr das Oktoberfest schĂ€rfere SicherheitsmaĂnahmen. An den EingĂ€ngen zum Fest sollen bei Kontrollen erstmals Hand-Metalldetektoren eingesetzt werden. Die Mediengruppe «Merkur/tz» hatte darĂŒber berichtet. Die Kontrollen seien stichprobenartig und verdachtsabhĂ€ngig, sagte der Festleiter und Wirtschaftsreferent Clemens BaumgĂ€rtner (CSU).Â
«Wir werden sicherlich mehr Ordner haben», sagte BaumgĂ€rtner der Deutschen Presse-Agentur weiter. «Wir werden sicherlich auch einzelne Abtastungen sehen.» Auch diese sollten bei den Kontrollen an den EingĂ€ngen stichprobenartig und verdachtsabhĂ€ngig durchgefĂŒhrt werden.
Die Wiesn gilt als gröĂtes Volksfest der Welt und zieht jedes Jahr Millionen GĂ€ste an. Das Fest beginnt dieses Jahr am 21. September und dauert bis 6. Oktober.
Keine besondere Bedrohung
«Momentan gibt es keine Erkenntnisse der Polizei, dass das Oktoberfest einer besonderen Bedrohung ausgesetzt ist», unterstrich BaumgĂ€rtner. «NatĂŒrlich werden wir alles tun, um die Wiesn-Besucherinnen und -Besucher bestmöglich zu schĂŒtzen», sagte OberbĂŒrgermeister Dieter Reiter (SPD). «Wir wissen aber alle, dass es eine absolute Sicherheit nie geben kann.»
FĂŒr die Wiesn gibt es ein ĂŒber viele Jahre entwickeltes Sicherheitskonzept. Seit 2016 ist das GelĂ€nde umzĂ€unt. Die Zufahrten versperren Poller und BetonkĂŒbel. GröĂere Taschen dĂŒrfen nicht mitgenommen werden, Messer und Glasflaschen sind verboten.Â
Es gelten FlugbeschrĂ€nkungen, auch fĂŒr Drohnen. Mehr als 50 Videokameras leuchteten 2023 teils dunkle Ecken aus. Rund 600 Polizisten und an die 2200 Ordner waren im Einsatz. Die MaĂnahmen fĂŒr dieses Jahr stellen Polizei und Kreisverwaltungsreferat nĂ€chste Woche vor.Â
Â
Â











