Leck bei Ăl-Pipeline in Brandenburg geschlossen
11.12.2025 - 08:14:42Das Leck an einer Pipeline in der brandenburgischen Uckermark ist geschlossen. In der Nacht zu Donnerstag beendeten die Feuerwehren zwischen 2.00 und 3.00 Uhr ihren Einsatz, wie ein Sprecher der Regionalleitstelle Nordost sagte. Diese koordiniert Rettungs-, Feuerwehr- und KatastropheneinsĂ€tze. KrĂ€fte des Technischen Hilfswerks (THW) unterstĂŒtzen derzeit noch vor Ort.Â
Das Leck in der Pipeline, die von Rostock nach Schwedt fĂŒhrt, war am Mittwochabend bei einem Arbeitsunfall entstanden - mindestens 200.000 Liter Rohöl traten aus. Die zustĂ€ndige Raffinerie PCK teilte mit, nach ersten Erkenntnissen sei das UnglĂŒck durch vorbereitende Arbeiten fĂŒr einen geplanten Sicherheitstest an der Pipeline verursacht worden. Eine absichtliche Fremdeinwirkung konnte demnach ausgeschlossen werden.
Das Ăl war am Mittwoch laut Feuerwehr an einer Pumpstation aus einem kleinen Leck mit einem Druck von circa 20 Bar viele Meter hoch herausgeschossen und auf einem Acker gelandet.
Die Einsatzstelle sei noch in der Nacht an PCK ĂŒbergeben wurde, sagte Alexander Trenn, Gefahrstoffexperte vom Landesfeuerwehrverband. «Gestern wurde noch abgepumpt und so viel wie möglich Ăl in die ganzen Saugwagen gepumpt», sagte er. Als die Feuerwehren wegfuhren, seien zumindest auch die ĂlpfĂŒtzen weg gewesen.
Die weiteren MaĂnahmen treffe nun PCK, sagte Trenn. Welche das sind, war zunĂ€chst nicht bekannt. Seitens des Unternehmens gab es dazu zunĂ€chst keine Angaben. Nach Abschluss der ersten Untersuchungen solle es weitere Informationen geben, teilte eine Sprecherin mit.


