Afghanistan, Erdbeben

Erdbeben erschĂŒttert Afghanistan - Mehr als 20 Tote

03.11.2025 - 12:38:44

Nach dem schweren Erdbeben in Nordafghanistan steigt die Opferzahl weiter. Zudem kam es zu zahlreichen SchÀden. Was ist bekannt?

  • Zahlreiche GebĂ€ude wurden zerstört oder beschĂ€digt. - Foto: Sirat Noori/AP/dpa

    Sirat Noori/AP/dpa

  • In Afghanistan bebte die Erde erneut. - Foto: -/XinHua/dpa

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  • Die AufrĂ€umarbeiten lauf auf Hochtouren.  - Foto: M. Fardin Nawrozai/XinHua/dpa

    M. Fardin Nawrozai/XinHua/dpa

Zahlreiche GebÀude wurden zerstört oder beschÀdigt. - Foto: Sirat Noori/AP/dpaIn Afghanistan bebte die Erde erneut. - Foto: -/XinHua/dpaDie AufrÀumarbeiten lauf auf Hochtouren.  - Foto: M. Fardin Nawrozai/XinHua/dpa

Bei einem schweren Erdbeben im Norden Afghanistans sind mindestens 27 Menschen ums Leben gekommen. Das meldete die staatliche Nachrichtenagentur Bachtar. Zudem seien 730 Menschen verletzt worden. Am stÀrksten sei die Provinz Balch betroffen. 

Der Nachrichtenagentur zufolge kam es in Masar-i-Scharif außerdem zu SchĂ€den an der historischen blauen Moschee. Ein Video des afghanischen Nachrichtensenders Tolonews zeigt TrĂŒmmer auf dem Boden um das GebĂ€ude. 

Wie der Nachrichtensender unter Berufung eines Behördensprechers zudem berichtete, wurden in der Provinz Badachschan rund 800 HÀuser zerstört oder beschÀdigt. 

Mehrere Staaten sowie die EuropÀische Union bekundeten ihr Beileid.
Indien kĂŒndigte Hilfslieferungen an. Das Nachbarland Iran erklĂ€rte sich bereit, sich an Such- und Rettungsaktionen fĂŒr die Opfer zu beteiligen.
 

BeschÀdigte Stromleitungen

Nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS hatte das Erdbeben eine StĂ€rke von 6,3. Demnach ereignete es sich in einer Tiefe von 28 Kilometern. Wie Bewohner von Kabul der Deutschen Presse-Agentur berichteten, waren in der Hauptstadt ebenfalls ErschĂŒtterungen zu spĂŒren.

Nach Angaben des nationalen Energieversorgungsunternehmens kam es zu SchÀden an Stromleitungen im Norden des Landes und damit zu StromausfÀllen in mehreren Provinzen des Landes. Auch in Kabul habe es Probleme mit der Stromversorgung gegeben. 

Der Sprecher der regierenden Taliban, Sabihullah Mudschahid, sprach auf der Online-Plattform X den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus. RettungskrÀfte seien in die betroffenen Gebiete entsandt worden. 

Immer wieder gibt es schwere Erdbeben in der Region, wo die Arabische, die Indische und die Eurasische Platte aufeinandertreffen. Erst im September war es in Afghanistan zu einem schweren Erdbeben mit mehr als 2.000 Toten gekommen.

@ dpa.de