Frankreich, Museen

Mit Polizeieskorte: Pariser Louvre verlegt Juwelen

24.10.2025 - 23:53:23

Nach dem spektakulĂ€ren Einbruch hat der Pariser Louvre einen Teil seiner Juwelen in Sicherheit gebracht – in die TresorrĂ€ume der französischen Zentralbank.

Nach dem Jahrhundert-Einbruch im Pariser Louvre sind Medienberichten zufolge Teile der wertvollen Schmuckkollektion des Museums aus SicherheitsgrĂŒnden verlegt worden. Unter Polizeieskorte seien die StĂŒcke in die nahegelegenen TresorrĂ€ume der französischen Zentralbank Banque de France transportiert worden, berichtete der Radiosender RTL unter Berufung auf ĂŒbereinstimmende Quellen. Auch der Fernsehsender BFMTV meldete, ihm sei die Information bestĂ€tigt worden.

Bei dem Einbruch am Sonntag wurden aus der Galerie d’Apollon des Louvre acht Kronjuwelen im Wert von rund 88 Millionen Euro entwendet. Der spektakulĂ€re Fall hatte auch eine Debatte ĂŒber die Sicherheitsvorkehrungen in dem Museum ausgelöst.

Ein außergewöhnlicher Transfer

Welche Exponate nun von der Verlegung betroffen sind, ist bislang unklar. Es sollen jedoch sowohl in der Galerie d’Apollon ausgestellte Kronjuwelen als auch weitere SchmuckstĂŒcke verlagert worden sein. Von den TĂ€tern und den entwendeten Juwelen fehlt weiterhin jede Spur.

Die Juwelen wurden dem RTL-Bericht zufolge in einem Hochsicherheitstresor in 26 Metern Tiefe deponiert. Dort lagern auch rund 90 Prozent der französischen Goldreserven. Ein solcher Transfer gilt demnach als außergewöhnlich. In denselben Tresoren werden bereits seit einigen Jahren die NotizbĂŒcher Leonardo da Vincis aufbewahrt, deren Wert auf ĂŒber 600 Millionen Euro geschĂ€tzt wird.

@ dpa.de