Nordrhein-Westfalen, Hessen

LebensgefÀhrte nach Fund von Leiche ohne Kopf in U-Haft

06.02.2026 - 15:29:09

Nach der Entdeckung von abgetrennten HĂ€nden an der Autobahn 45 und einer Leiche bei Koblenz sitzt ein 41 Jahre alter Äthiopier in Deutschland in Untersuchungshaft. Es gibt noch viele offene Fragen.

Nach den Funden von abgetrennten HĂ€nden auf der A45 bei Olpe und der Leiche der Frau (32) nahe Koblenz sitzt der 41 Jahre LebensgefĂ€hrte des Opfers in Deutschland in Untersuchungshaft. Laut gemeinsamer Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft in Bonn wurde der Mann von Äthiopien ausgeliefert. Zuvor waren Ermittler der Mordkommission und der Staatsanwaltschaft nach Afrika gereist, um den TatverdĂ€chtigen nach Deutschland zu bringen. 

Der 41-JĂ€hrige wurde am Freitag einem Haftrichter in Bonn vorgefĂŒhrt. Der schickte ihn wegen des Verdachts auf Totschlag in U-Haft. Zu den VorwĂŒrfen hat er sich laut Mitteilung bislang nicht geĂ€ußert. Weiter ist unklar, wo die Frau getötet wurde, die am 16. November 2025 ihre Unterkunft in Bonn verlassen hatte. Auch bleibt ihr abgetrennter Kopf verschwunden. 

Funde Mitte November an der A45 im Sauerland

ZunĂ€chst waren Mitte November die abgetrennten FrauenhĂ€nde auf der Autobahn gefunden worden. Durch die FingerabdrĂŒcke wurden sie der 32-jĂ€hrigen Frau zugeordnet. Ihr drei Monate altes Baby war unverletzt vor einem Kloster im hessischen Waldsolms gefunden worden. Die Leiche wurde Anfang Dezember in einem Wald in Monreal (Rheinland-Pfalz) entdeckt. An dem Leichnam fehlten die HĂ€nde und auch der Kopf.

@ dpa.de