Tote und Verletzte bei Erdrutsch auf den Philippinen
07.02.2024 - 10:08:40Bei einem von heftigem Regen verursachten Erdrutsch im SĂŒden der Philippinen hat es Tote und Verletzte gegeben. Sechs Menschen kamen bei dem UnglĂŒck am Dienstagabend auf der Insel Mindanao ums Leben, wie der örtliche Katastrophenschutz in einer vorlĂ€ufigen Bilanz mitteilt.
31 Menschen wurden demnach bei dem Erdrutsch in der NĂ€he einer Goldmine in der Stadt Maco verletzt, mehr als 40 Menschen galten als vermisst. Maco liegt in der Provinz Davao de Oro, knapp 1000 Kilometer sĂŒdöstlich der Hauptstadt Manila.
EinsatzkrĂ€fte suchen nach VerschĂŒtteten
Die Rettungs- und Bergungsarbeiten sind im vollen Gange, wie die Provinzregierung in einem Facebook-Post mitteilt. Zwei Busse, in denen sich Arbeiter der Mine befanden, und eine unbestimmte Anzahl von HĂ€usern wurden demnach von dem Erdrutsch verschĂŒttet. Wie viele FahrgĂ€ste sich in den Bussen befanden, war zunĂ€chst nicht bekannt. Knapp 800 Einwohner der Stadt Maco wurden nach dem Erdrutsch in Evakuierungszentren gebracht.
Schwere RegenfĂ€lle, die durch den Nordostmonsun und ein Tiefdruckgebiet verursacht werden, suchen die sĂŒdliche Region von Mindanao seit Ende Januar heim. Nach Angaben der nationalen Katastrophenschutzbehörde haben Ăberschwemmungen und Erdrutsche seitdem mindestens 16 Tote gefordert. Knapp 400.000 Menschen mussten seit Ende Januar ihre HĂ€user verlassen.


