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Oktoberfest Unfall: Mitarbeiter an Free-Fall-FahrgeschÀft lebensgefÀhrlich verletzt

Veröffentlicht am: 21.09.2026 um 23:03 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Ein Mitarbeiter ist auf dem Oktoberfest an einem Free-Fall-FahrgeschĂ€ft lebensgefĂ€hrlich verletzt und ins Krankenhaus gebracht worden. Der Bereich rund um das FahrgeschĂ€ft wurde fĂŒr einen groß angelegten Rettungseinsatz abgesperrt.

Schwerer Unfall zum Wochenbeginn auf der Wiesn. - Bild: Felix Hörhager/dpa
Schwerer Unfall zum Wochenbeginn auf der Wiesn. - Bild: Felix Hörhager/dpa

Auf dem Oktoberfest in MĂŒnchen ist ein Mitarbeiter an einem Free-Fall-FahrgeschĂ€ft lebensgefĂ€hrlich verletzt worden.

Schwerer Unfall an Free-Fall-Turm

Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall an einem Free-Fall-Turm auf der Wiesn. Der verletzte Mann, der nach ersten Erkenntnissen entweder fĂŒr das FahrgeschĂ€ft oder fĂŒr einen Sicherheitsdienst arbeitete, musste noch vor Ort reanimiert werden und wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht.

Mitarbeiter in gesperrtem Gefahrenbereich

Dem Polizeisprecher zufolge hielt sich der Mitarbeiter wohl in einem Bereich auf, in dem er sich nicht hÀtte aufhalten sollen. Dort wurde er von Teilen des FahrgeschÀfts getroffen oder möglicherweise eingequetscht. Die genauen AblÀufe des Unfalls sind noch Gegenstand weiterer Untersuchungen.

Großeinsatz der RettungskrĂ€fte auf der Wiesn

FĂŒr den Rettungseinsatz wurde der Bereich rund um den Free-Fall-Turm abgesperrt, damit NotĂ€rzte und SanitĂ€ter ungestört arbeiten konnten. Trotz des dichten Besucherandrangs auf dem FestgelĂ€nde blieb der Einsatzbereich klar von Schaulustigen getrennt. Weitere Informationen zum Gesundheitszustand des Mannes lagen zunĂ€chst nicht vor.

Arbeitsunfall mitten im Volksfestbetrieb

Der schwere Unfall an einem Free-Fall-Turm auf dem Oktoberfest macht deutlich, wie anspruchsvoll die Arbeit hinter den Kulissen eines Großevents ist. Auf der Wiesn sind tĂ€glich Tausende BeschĂ€ftigte in Schaustellerbetrieben, Sicherheitsdiensten, Gastronomie und Technik im Einsatz. Sie arbeiten oft in unmittelbarer NĂ€he zu schnell bewegten FahrgeschĂ€ften und komplexen Anlagen, bei gleichzeitig dichtem Besucherandrang. Fehler oder kleinste Unaufmerksamkeiten können hier weitreichende Folgen haben.

Sicherheitskonzepte und technische Kontrollen

FĂŒr FahrgeschĂ€fte gelten strenge PrĂŒfvorgaben, etwa durch SachverstĂ€ndige, die vor und wĂ€hrend der Festlaufzeit technische Kontrollen durchfĂŒhren. In den Tagen zuvor waren bereits andere VorfĂ€lle mit FahrgeschĂ€ften bekannt geworden, bei denen Besucher kurzzeitig in einer Anlage feststeckten, jedoch ohne schwere Verletzungen. Solche Ereignisse zeigen, dass technische Störungen vorkommen können, aber in der Regel durch Sicherheitsmechanismen abgefedert werden. Der aktuelle Fall unterscheidet sich, weil offenbar ein Mitarbeiter in einen Gefahrenbereich geriet, der normalerweise fĂŒr Aufenthalt gesperrt ist.

Relevanz fĂŒr Besucher und BeschĂ€ftigte

FĂŒr Wiesn-GĂ€ste bedeutet der Vorfall vor allem, dass sich RettungskrĂ€fte wĂ€hrend des Einsatzes großrĂ€umig absichern mĂŒssen, was zu Absperrungen und Wartezeiten fĂŒhren kann. Die grundsĂ€tzliche Sicherheitsbilanz des Volksfestes wird maßgeblich davon abhĂ€ngen, wie schnell die Ursachen des Unfalls geklĂ€rt und welche Konsequenzen daraus gezogen werden. FĂŒr BeschĂ€ftigte auf dem Oktoberfest dĂŒrfte der Vorfall ein Anlass sein, interne AblĂ€ufe, Schulungen und Zugangsregelungen zu Gefahrenbereichen erneut zu ĂŒberprĂŒfen, um vergleichbare Situationen kĂŒnftig zu verhindern.

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