Knapp ein Jahr nach Beben: Erdo?an besucht Provinz Hatay
03.02.2024 - 17:40:06Knapp ein Jahr nach den verheerenden Erdbeben in der TĂŒrkei mit Zehntausenden Toten hat PrĂ€sident Recep Tayyip Erdo?an die am stĂ€rksten betroffene Provinz Hatay besucht. «Wir fĂŒhlen immer noch den Schmerz ĂŒber die Leben, die wir bei dem Erdbeben verloren haben», sagte Erdo?an bei einer Zeremonie zur Ăbergabe neu gebauter WohngebĂ€ude an Menschen, deren HĂ€user bei dem Beben eingestĂŒrzt waren.
Bis Ende des Jahres wolle die Regierung 200.000 der insgesamt etwa 390.000 geplanten Wohneinheiten ĂŒbergeben, sagte Erdo?an weiter. Etwa 75.000 davon sollen innerhalb der nĂ€chsten zwei Monate fertiggestellt werden. In der Region im SĂŒdosten der TĂŒrkei leben noch immer mehr als 690.000 Menschen in provisorischen Containern. Nach Angaben der Regierung dauern die AufrĂ€umarbeiten nach dem Beben in einigen Gebieten noch immer an.Â
Am 6. Februar 2023 erschĂŒtterten zwei Beben der StĂ€rke 7,7 und 7,6 die SĂŒdosttĂŒrkei und Teile Syriens. Rund 60.000 Menschen starben, ein GroĂteil davon in der TĂŒrkei. Genaue Angaben zu den Opfern aus dem BĂŒrgerkriegsland Syrien sind schwer zu ermitteln. Nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle fĂŒr Menschenrechte kamen bei den Beben in ganz Syrien rund 6800 Menschen ums Leben.
Erdo?an und seine Regierung waren nach dem Beben zunÀchst scharf kritisiert worden. Etwa wurden ihnen Fehler beim Krisenmanagement vorgeworfen. Zudem gerieten sogenannte Schwarzbauten in den Fokus, die illegal errichtet und dann spÀter von der Regierung legalisiert worden waren.


