Tod, Ukrainerinnen

Tod von zwei Ukrainerinnen - Ehepaar gesteht

07.01.2025 - 09:48:59

Sie sollen zwei Frauen getötet haben, um das Baby der JĂŒngeren zu stehlen: Ein Ehepaar aus der NĂ€he von Heidelberg steht in Mannheim vor Gericht. Zu Beginn Ă€ußern sie sich zu der Tat.

  • Anfang MĂ€rz wurde die Leiche der 27-jĂ€hrigen Mutter des Babys am Rheinufer bei Hockenheim (Rhein-Neckar-Kreis) gefunden. (Archivbild) - Foto: RenĂ© Priebe/pr-video/dpa

    René Priebe/pr-video/dpa

  • Mitte MĂ€rz entdeckten die Ermittler die Leiche der 51-jĂ€hrigen Großmutter des Babys in einem See bei Bad Schönborn (Landkreis Karlsruhe). (Archivbild) - Foto: RenĂ© Priebe/dpa

    René Priebe/dpa

Anfang MĂ€rz wurde die Leiche der 27-jĂ€hrigen Mutter des Babys am Rheinufer bei Hockenheim (Rhein-Neckar-Kreis) gefunden. (Archivbild) - Foto: RenĂ© Priebe/pr-video/dpaMitte MĂ€rz entdeckten die Ermittler die Leiche der 51-jĂ€hrigen Großmutter des Babys in einem See bei Bad Schönborn (Landkreis Karlsruhe). (Archivbild) - Foto: RenĂ© Priebe/dpa

Gegen ein Ehepaar, das eine ukrainische Frau und ihre Mutter getötet haben soll, um das Baby der JĂŒngeren als das eigene auszugeben, hat der Prozess vor dem Landgericht Mannheim begonnen. Die Staatsanwaltschaft hat Anklage wegen Mordes erhoben. Zum Prozessauftakt gestanden die beiden Angeklagten in von ihren AnwĂ€lten verlesenen ErklĂ€rungen die Taten. Darin Ă€ußerten beide Reue ĂŒber das Geschehen. Die Frau und ihr Mann sollen laut Anklage im vergangenen MĂ€rz die 27-JĂ€hrige und ihre 51-jĂ€hrige Mutter getötet haben, um das damals fĂŒnf Wochen alte Baby der JĂŒngeren als das eigene auszugeben. Daher wird den beiden auch die Entziehung MinderjĂ€hriger vorgeworfen. Das Motiv fĂŒr die Tat war laut Staatsanwaltschaft, dass die mittlerweile 45-JĂ€hrige und ihr 43 Jahre alter Mann aus Sandhausen bei Heidelberg seit LĂ€ngerem den unerfĂŒllten Wunsch nach einer gemeinsamen Tochter gehegt hĂ€tten. 

Das rund elf Monate alte Baby lebt mittlerweile mit seiner Tante in der Ukraine, die als NebenklĂ€gerin in dem Verfahren auftritt. FĂŒr den Prozess sind insgesamt neun Verhandlungstage angesetzt. Am 21. Februar könnte ein Urteil verkĂŒndet werden.

@ dpa.de