Sturmtief Mania, Nordseeküste

Sturmtief Mania bringt Böen bis 130 km/ h an die Nordsee

Veröffentlicht am: 24.10.2026 um 11:44 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Nach Tief „Luise“ nimmt der Wind in der Nacht von Westen her erneut zu. Besonders an der Nordsee und in exponierten Hochlagen sind sehr starke Böen möglich.

Windspitzen an Küste und Gipfeln

  • Das Tief „Mania“ soll nach dem Abflauen von „Luise“ vom Nordatlantik her neue Böen nach Deutschland bringen.
  • Im Binnenland sind in tieferen Lagen bis zu 75 Kilometer pro Stunde möglich.
  • An Küsten und in Hochlagen können bis zu 100 Kilometer pro Stunde, auf einigen Gipfeln und an der Nordsee bis zu 130 Kilometer pro Stunde auftreten.
Nächstes Sturmtief rückt an. (Archivbild) - Bild: Matthias Bein/dpa

Sturmtief „Mania“ bringt neue Böen nach Deutschland

Nach dem Abziehen von Sturmtief „Luise“ erwartet Deutschland in der kommenden Nacht erneut teils kräftige Böen durch Tief „Mania“. Der Deutsche Wetterdienst in Offenbach rechnet an der Nordsee, in Hochlagen und auf einigen Gipfeln mit den stärksten Windgeschwindigkeiten.

Wind nimmt in der Nacht wieder zu

Nach einem vorübergehenden Abflauen soll der stürmische Wind von Westen her erneut auffrischen. Im Binnenland können Böen in tieferen Lagen bis zu 75 Kilometer pro Stunde erreichen.

In Hochlagen und an den Küsten sind bis zu 100 Kilometer pro Stunde möglich. Auf einigen Gipfeln und an der Nordsee, vor allem in Schleswig-Holstein, können Orkanböen von bis zu 130 Kilometer pro Stunde auftreten.

Höhepunkt an der Nordsee am Nachmittag

Das Maximum an der Nordsee wird für den morgigen Nachmittag erwartet. Die Zugbahn des Tiefs hält nach Angaben des Wetterdienstes einen gewissen Abstand, weshalb die Sturmlage vergleichsweise begrenzt bleibe.

Der DWD erklärte, es hätte schlimmer kommen können. Die erneute Windzunahme folgt damit unmittelbar auf das zuvor abgezogene Sturmtief „Luise“.

Die Meldung steht im Zusammenhang mit einer markanten Herbststurmlage, in der mehrere Tiefdruckgebiete nacheinander über Deutschland hinwegziehen. Für die kommende Nacht und den folgenden Tag liegt der Schwerpunkt der stärksten Böen nach der Vorhersage an der Nordseeküste und in höheren Lagen.

Für die Bevölkerung bedeutet die angekündigte Staffelung vor allem eine erhöhte Belastung für Verkehr, Fährverbindungen, Baustellen und lose Gegenstände im Freien. Im Binnenland bleiben die erwarteten Windgeschwindigkeiten niedriger als an Küsten und auf exponierten Gipfeln, können aber dennoch zu Behinderungen führen.

Nordseeküste im Fokus

Die zeitliche Abfolge ist entscheidend: Nach dem Abflauen des ersten Sturms soll der Wind in der Nacht von Westen her erneut zunehmen. Das höchste Sturmrisiko an der Nordsee wird für den folgenden Nachmittag erwartet. Je nach genauer Zugbahn können Warnschwerpunkte regional unterschiedlich ausfallen.

Die verfügbaren aktuellen Wetterberichte ordnen die Lage ebenfalls als stürmisch bis örtlich orkanartig ein und nennen an der Nordseeküste schwere Sturmböen bis etwa 100 Kilometer pro Stunde. Damit bestätigt sich die grundsätzliche Einordnung einer erneuten Windzunahme, während die dpa-Meldung für einzelne exponierte Bereiche deutlich höhere Spitzen bis 130 Kilometer pro Stunde nennt.

Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene Fragen

NDR: „Sturm- und orkanartige Böen vorhergesagt - so wird das Wetter im Norden“ (23.10.2026)

Der Beitrag habe für die Nacht zu Sonntag und den folgenden Tag besonders an der Nordseeküste schwere Sturmböen bis 100 Kilometer pro Stunde angekündigt. Sein Schwerpunkt liege auf den regionalen Auswirkungen im Norden und ergänze die dpa-Angaben zur erwarteten Windentwicklung.

tagesschau: „Wetter im Norden: Sturm und orkanartige Böen vorhergesagt“ (24.10.2026)

Der Bericht habe ebenfalls schwere Sturmböen an der Nordseeküste in den Mittelpunkt gestellt. Anders als die dpa-Meldung betone er stärker die regionale Warnlage; gemeinsam sei beiden Beiträgen die Erwartung einer erneuten Verschärfung in der Nacht und am folgenden Tag.

Übereinstimmend wird die Nordseeküste als Schwerpunkt der stärksten Winde beschrieben. Unterschiede bestehen vor allem bei regionalen Schwerpunkten und der Darstellung einzelner Warnstufen.

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