Deutschland

DWD: «Sturmtief Elli sorgt für einen Wetterkrimi»

07.01.2026 - 11:39:14

Viel Neuschnee, Schneeverwehungen und Glatteis: Ein Sturmtief steuert auf Deutschland zu. Spannend - und turbulent - wird es ab der Nacht zum Freitag.

  • Ruhe vor dem Sturm: Im Norden und Osten bringt ein Sturmtief mitunter viel Neuschnee und die Gefahr von Schneeverwehungen - Foto: Christian Charisius/dpa

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  • Ein Sturmtief bringt Schnee und Glatteis mit sich. - Foto: Bodo Marks/dpa

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  • Viel Neuschnee und Schneeverwehungen werden vor allem am Freitag erwartet. - Foto: Sebastian Willnow/dpa

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Ruhe vor dem Sturm: Im Norden und Osten bringt ein Sturmtief mitunter viel Neuschnee und die Gefahr von Schneeverwehungen - Foto: Christian Charisius/dpaEin Sturmtief bringt Schnee und Glatteis mit sich. - Foto: Bodo Marks/dpaViel Neuschnee und Schneeverwehungen werden vor allem am Freitag erwartet. - Foto: Sebastian Willnow/dpa

Deutschland steht eine turbulente Wetterlage bevor. Im Fokus steht dabei die Nacht zum Freitag und der Freitag tagsüber, wenn ein Sturmtief auf direktem Weg nach Mitteleuropa zieht und Schnee und Glatteis mit sich bringt, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. «Sturmtief Elli übernimmt die Regie in einem echten Wetterkrimi», kündigt Adrian Leyser Sturm vom DWD in Offenbach an. 

Laut den Prognosen wird im Norden und Osten mit teils stürmischem Ostwind weiter Kaltluft herangeführt, sodass die einsetzenden, kräftigen Niederschläge durchweg als Schnee fallen. «Im Streifen von der Nordsee bis in den Osten hinein können verbreitet um die zehn oder regional bis zu zwanzig Zentimeter Neuschnee zusammenkommen», sagt er. Dabei kann der kräftige Wind die lockere Schneedecke verwehen und zu größeren Behinderungen auf den Verkehrswegen führen. Ähnliche Schneemengen seien in den Mittelgebirgen möglich. 

Neuschnee, Schneeverwehungen und Glatteis

Milder ist es dagegen im Süden und Westen. Dort bringt ein stürmischer Wind vorübergehend milde Atlantikluft, sodass die Niederschläge mitunter bis in höhere Lagen in Regen übergehen und zu Tauwetter führen. Allerdings - so warnt der DWD: «Beim Übergang zu Regen besteht regional und vor allem im Südosten die Gefahr vor gefrierendem Regen und Glatteis, was ebenfalls zu Verkehrsbehinderungen führen dürfte.»

Die Höchsttemperaturen liegen am Freitag zwischen minus 6 Grad an der Oder und bis plus 8 Grad am Oberrhein.

Und wie geht es in den Folgetagen weiter? 

Am Samstag verlagert sich das Sturmtief dann über Deutschland südostwärts. «Rückseitig wird die Kaltluft wieder nach Süden geführt, sodass auch im Süden und Westen der Regen wieder in Schnee übergeht», sagt Leyser Sturm. Vor allem im Bergland könnten dabei größere Neuschneemengen zusammenkommen und bei weiterhin teils böigem Wind stark verweht werden.

Zum Sonntag beruhigt sich das Wetter langsam wieder. In einer teils klaren und windschwachen Nacht könne sich die Polarluft allerdings stark abkühlen. «Gebietsweise stellt sich strenger Frost ein, im Mittelgebirgsraum sind über Schnee gar knapp minus 20 Grad denkbar», sagt Leyser Sturm.

@ dpa.de

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