Louvre-Juwelen: Innenminister gibt Hoffnung nicht auf
16.11.2025 - 10:46:11 | dpa.de
Knapp einen Monat nach dem spektakulĂ€ren Einbruch im Louvre zeigt sich Frankreichs Innenminister Laurent Nuñez hoffnungsvoll, dass die gestohlenen SchmuckstĂŒcke noch gefunden werden. «Solange wir nicht den Beweis dafĂŒr haben, dass sie verkauft wurden, bin ich zuversichtlich», sagte Nuñez der Zeitung «La Tribune Dimanche». Er verwies darauf, dass die Behörden von dem vierköpfigen Einbruchskommando mutmaĂlich drei Beteiligte geschnappt haben.
Raubzug mit HebebĂŒhne und Motorrollern
Der Raubzug mehrerer TĂ€ter am 19. Oktober hatte international Schlagzeilen gemacht. Die Maskierten hatten einen mit einer HebebĂŒhne ausgestatteten Lkw neben dem Museum in der französischen Hauptstadt geparkt. WĂ€hrend zwei der TĂ€ter auf Motorrollern an der StraĂe warteten, gelangten die anderen beiden mit der HebebĂŒhne auf einen Balkon im ersten Stock und von dort durch ein Fenster in das Museum, wo sie auch Personal bedrohten.
Die Diebe flohen auf den Motorrollern mit acht kostbaren SchmuckstĂŒcken frĂŒherer Königinnen und Kaiserinnen - darunter waren mit Edelsteinen ĂŒbersĂ€te Diademe, Halsketten, Ohrringe und Broschen. Die mit Smaragden und Hunderten Diamanten verzierte Krone der Kaiserin EugĂ©nie (1826-1920) gehörte ebenfalls zur Beute, wurde allerdings spĂ€ter in der NĂ€he des Louvre beschĂ€digt gefunden - offenbar hatten die TĂ€ter sie bei der Flucht verloren.
SchmuckstĂŒcke von «unschĂ€tzbarem Wert»
Der Wert des entwendeten Schmucks wurde auf 88 Millionen Euro geschĂ€tzt. In einer gemeinsamen Stellungnahme sprachen das französische Innen- und Kulturministerium von SchmuckstĂŒcken, die ĂŒber ihren Marktwert hinaus «einen unschĂ€tzbaren kulturellen und historischen Wert» hĂ€tten.Â
Nach der Festnahme mehrerer TatverdĂ€chtiger laufen Ermittlungsverfahren gegen drei mutmaĂlich an dem Einbruch beteiligte MĂ€nner sowie gegen eine Frau wegen Beihilfe.
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