Evakuierungen, Tarifa

Evakuierungen nahe Tarifa

06.08.2025 - 11:10:12

WaldbrĂ€nde halten die Feuerwehr und andere EinsatzkrĂ€fte in Spanien nahezu pausenlos auf Trab. Derzeit bereitet ein Feuer in der NĂ€he eines beliebten Ferienortes im SĂŒden die grĂ¶ĂŸten Sorgen.

  • Tarifa ist auch bei deutschen Touristen beliebt. - Foto: Nono Rico/EUROPA PRESS/dpa

    Nono Rico/EUROPA PRESS/dpa

  • Zur BekĂ€mpfung des Feuers wurden insgesamt 125 EinsatzkrĂ€fte mobilisiert. - Foto: Gustavo De La Paz/EUROPA PRESS/dpa

    Gustavo De La Paz/EUROPA PRESS/dpa

Tarifa ist auch bei deutschen Touristen beliebt. - Foto: Nono Rico/EUROPA PRESS/dpaZur BekÀmpfung des Feuers wurden insgesamt 125 EinsatzkrÀfte mobilisiert. - Foto: Gustavo De La Paz/EUROPA PRESS/dpa

Wegen eines Waldbrandes unweit des beliebten Ferienortes Tarifa im SĂŒden Spaniens sind mehrere Hotels, Siedlungen und ein Campingsplatz gerĂ€umt worden. 

Zudem habe man rund 5.000 Fahrzeuge «in Rekordzeit» in Sicherheit gebracht, teilte der Innenminister der Region Andalusien, Antonio Sanz, mit. Die Zahl der betroffenen Touristen und Einwohner wurde offiziell zwar nicht genannt. 

Laut einem Bericht der Zeitung «Diario de Cådiz» wurden am spÀten Dienstagabend aber insgesamt rund 1.500 Menschen in Sicherheit gebracht.

Die Flammen waren am Dienstag gegen 16 Uhr mutmaßlich wegen eines in Brand geratenen Wohnmobils am Campingplatz La Torre de la Peña ausgebrochen, wie «Diario de CĂĄdiz» unter Berufung auf die Feuerwehr schrieb. Die genaue Ursache sei aber noch unklar. 

Der starke Wind in der Region habe das Feuer rasch um sich greifen lassen, hieß es. Zeitweilig musste die wichtige Landstraße N-340 auf einer LĂ€nge von neun Kilometern gesperrt werden.

Die Flammenfront am SĂŒdrand des Brandes, der wegen der NĂ€he zu bewohnten Gebieten besonders heikel sei, sei inzwischen stabilisiert worden, erklĂ€rte Minister Sanz. Bei der BekĂ€mpfung des Feuers waren am Mittwochvormittag nach Angaben des andalusischen Notfalldienstes rund 125 KrĂ€fte im Einsatz. UnterstĂŒtzt wurden sie demnach von 17 Löschflugzeugen und Hubschraubern.

@ dpa.de