ICE-Unfall, Fernverkehrsstrecke

Nach ICE-Unfall ist die Fernverkehrsstrecke wieder frei

19.11.2023 - 12:24:18 | dpa.de

Warum ein Regionalzug am Bahnhof Reichertshausen einen ICE streifen konnte, ist noch unklar. Die Fernverkehrsstrecke MĂŒnchen - Ingolstadt ist wieder frei, aber es gibt noch eine EinschrĂ€nkung.

Ein Regionalzug (l) streifte am 17.11. einen ICE. Jetzt ist die Fernverkehrsstrecke wieder frei. - Foto: Peter Kneffel/dpa

Nach dem seitlichen Zusammenstoß eines ICE mit einem Regionalzug auf halber Strecke zwischen MĂŒnchen und Ingolstadt hat die Bahn die Strecke wieder weitgehend frei gegeben. Drei der vier Gleise sind wieder befahrbar, wie ein Sprecher der Deutschen Bahn in Berlin am Sonntag sagte. Es gibt demnach keine ZugausfĂ€lle und Umleitungen mehr, aber es kann weiterhin zu VerspĂ€tungen im Regionalverkehr kommen.

Die ZĂŒge waren am Freitagnachmittag an einer Weiche am Bahnhof in Reichertshausen in Bayern seitlich zusammengestoßen. Sieben Menschen wurden dabei leicht verletzt. Zwei der Leichtverletzten wurden am Freitag im Krankenhaus Pfaffenhofen behandelt, aber noch am selben Tag wieder entlassen, wie eine Sprecherin der Bundespolizei sagte.

Ob ein technischer Defekt oder ein menschlicher Fehler den Unfall verursacht hat, war zunĂ€chst unklar. Die Bundespolizei ermittelt laut Sprecherin wegen Verdachts des gefĂ€hrlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Die zwei LokfĂŒhrer und der Fahrdienstleiter werden demnach aber nicht als Beschuldigte, sondern als Zeugen gefĂŒhrt. Sie waren bis zum Wochenende aber noch nicht vernommen.

Nach Angaben der Bahn hatten die ZĂŒge einander am Freitag gegen 14.15 Uhr an einer Weiche am Bahnhof Reichertshausen gestreift. Laut Polizei war die Regionalbahn gerade aus dem Bahnhof herausgefahren, als es zu dem Zusammenstoß mit dem durchfahrenden ICE kam. Die rund 700 FahrgĂ€ste aus den beiden ZĂŒgen mussten ihre Fahrt spĂ€ter mit Bus, Taxi oder anderen ZĂŒgen fortsetzen.

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