Achtung GlĂ€tte â Neuer Schnee ab Sonntag
21.11.2025 - 14:19:31Wind und Sonne am Samstag, Schnee und GlĂ€tte am Sonntag: Das Wetter ist am Wochenende zweigeteilt. Am Samstag wird es nach der Vorhersage des Deutschen Wetterdiensts (DWD) heiter und trocken, teilweise auch sonnig. Mehr Wolken gibt es im Norden, hier frischt der Wind auf und es muss mit einzelnen stĂŒrmischen Böen gerechnet werden.
TagsĂŒber liegen die Temperaturen bei minus zwei Grad unter Hochnebel in SĂŒddeutschland und plus fĂŒnf Grad am Niederrhein. Die Nacht auf Sonntag wird vor allem im SĂŒden kalt, in einigen Mittelgebirgs- und AlpentĂ€lern sinken die Temperaturen unter minus zehn Grad. Im Norden liegen die Tiefstwerte der Vorhersage zufolge zwischen plus ein und minus fĂŒnf Grad, ansonsten zwischen minus vier und minus neun Grad.Â
Schnee ab Sonntag im Westen
Am Sonntag bringt ein Tiefdruckgebiet feuchtere Luft ins Land - und damit neuerlichen Schnee. «Am Sonntagmorgen sind im Ă€uĂersten Westen bereits erste Schneeflocken möglich», erklĂ€rt DWD-Meteorologin Jacqueline Kernn. Bis zum Abend werde voraussichtlich die gesamte WesthĂ€lfte Deutschlands von Regen und Schnee erfasst.Â
Die Höchstwerte liegen zwischen minus zwei und plus vier Grad. Das bedeutet: Es wird stellenweise glatt. Im Osten ist es dagegen am Sonntag vielerorts sonnig und bleibt bis zum Abend trocken. Schnee und Regen kommen hier in der Nacht zum Montag an.
Glatteis vor allem im SĂŒdenÂ
Ab Sonntagabend muss vor allem im SĂŒden mit Glatteis gerechnet werden. Dies gilt auch noch zum Beginn der neuen Woche. «Wer am Montagmorgen frĂŒh raus muss oder möchte, der sollte sich am Vorabend noch mal mit dem Wetter beschĂ€ftigen», rĂ€t Meteorologin Kernn. Vor allem im SĂŒden und teils auch im Osten könne es Verkehrsprobleme wegen der Witterung geben. Am Montag gibt es viele Wolken und zeitweise NiederschlĂ€ge. Im Bergland schneit es laut DWD, in den Niederungen regnet es.
Woher kommt der Temperatursturz?
Ursache fĂŒr die tiefen Temperaturen ist Tief «Talat», das derzeit von RĂŒgen in die Ostsee zieht, wie der DWD erklĂ€rt. Die dazugehörige Luftmassengrenze ĂŒberquert Deutschland von West nach Ost und sorgt gebietsweise fĂŒr frĂŒhwinterliche Wetterbedingungen. Auf der Westflanke des Tiefs wird kalte Meeresluft aus polaren Regionen nach SĂŒden gefĂŒhrt.Â
RekordkÀlte?
Vergleicht man die aktuellen Vorhersagen mit dem Klimamittel zwischen 1991 und 2020, so fĂ€llt der aktuelle Witterungsabschnitt zwar zu kalt aus, wie die DWD-Experten berichten. Dennoch: «Von neuen KĂ€lterekorden sind wir aber noch ein ganzes StĂŒck entfernt.» So gab es beispielsweise im bayerischen Oberstdorf am 22. November 1998 einen Tiefstwert von minus 22,4 Grad.Â
Was die nÀchsten Tage angeht, erwartet der DWD keine Temperaturen unter minus zehn Grad. Dass diese Grenze unterschritten wird, sehen die Meteorologen nur noch in der Nacht zum Sonntag im Bereich des Möglichen. In der Nacht auf Montag rechnet der DWD mit maximal minus sieben Grad. In der kommenden Woche soll es dann schon wieder deutlich wÀrmer werden.









