Hamburg, Prozess (Gericht)

Weitere 41 Verhandlungstermine im Block-Prozess angesetzt

Veröffentlicht am: 10.02.2026 um 13:46 Uhr | dpa.de

Das Gericht hat nun Termine bis zum 18. Dezember geplant. Das Verfahren ist schon mehrfach verlÀngert worden.

Bis Dezember 2026 soll das Block-Verfahren voraussichtlich dauern. (Archivbild)  - Bild: Georg Wendt/dpa
Bis Dezember 2026 soll das Block-Verfahren voraussichtlich dauern. (Archivbild) - Bild: Georg Wendt/dpa

Im Prozess um die EntfĂŒhrung der Block-Kinder hat das Hamburger Landgericht 41 weitere Verhandlungstermine angesetzt. Das teilte das Landgericht mit. Geplant sind Termine bis zum 18. Dezember. Das Gericht hat das Verfahren schon mehrfach verlĂ€ngert. 

Laut Gericht bedeuten die neuen Termine nicht, dass das Verfahren tatsĂ€chlich an dem 18. Dezember endet. Es könne kĂŒrzer oder lĂ€nger dauern. Aus der Mitteilung geht nicht hervor, warum neue Termine angesetzt worden sind. 

Weiter wies das Gericht mehrere BefangenheitsantrĂ€ge zurĂŒck, die vonseiten der Angeklagten eingebracht worden sind, wie es in der Mitteilung heißt. Die beteiligten Richter seien nicht voreingenommen. 

In dem Verfahren gibt es derzeit eine lÀngere Pause

Das Verfahren lĂ€uft seit dem 11. Juli 2025. Die Hauptangeklagten sind die Hamburger Unternehmerin Christina Block, Tochter des GrĂŒnders der Steakhauskette Block House, ein Anwalt der Unternehmensgruppe und ein weiterer mutmaßlicher EntfĂŒhrer aus Israel. 

Block ist angeklagt, wĂ€hrend eines Sorgerechtsstreits den Auftrag erteilt zu haben, zwei ihrer Kinder in der Silvesternacht 2023/24 aus der Obhut ihres in DĂ€nemark lebenden Ex-Manns zu entfĂŒhren. Block bestreitet das.

In dem Prozess gibt es derzeit eine lÀngere Pause. Die Fortsetzung ist nach letztem Stand am 2. MÀrz geplant.

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