49.000 EinsĂ€tze fĂŒr ADAC-Luftrettung
18.02.2025 - 06:14:16Mehr als 49.000 Mal sind Rettungshubschrauber des ADAC im vergangenen Jahr zu NotfĂ€llen ausgerĂŒckt. 49.048 EinsĂ€tze waren es ganz genau. Das ist ein RĂŒckgang um 4,5 Prozent oder ein Minus von 2.299 EinsĂ€tzen im Vergleich zum Vorjahr, wie die ADAC-Luftrettung in MĂŒnchen mitteilte. Die Luftretter wurden 2024 damit im Schnitt 135 Mal am Tag alarmiert.Â
Einen Grund fĂŒr den RĂŒckgang sieht die ADAC-Luftrettung im Einsatz von TelenotĂ€rzten. Die Zahl der FĂ€lle, in denen ein Notarzt vor OrtÂ
erforderlich ist, habe sich dadurch verringert.Â
HĂ€ufigster Einsatzgrund: UnfĂ€lleÂ
In 31 Prozent der FĂ€lle waren Verletzungen nach UnfĂ€llen in der Freizeit, beim Sport, bei der Arbeit, in der Schule oder im Verkehr der Grund fĂŒr den Einsatz.Â
Auf Platz zwei folgten mit 26 Prozent NotfÀlle wegen Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems wie Herzinfarkte und Herzrhythmusstörungen. In 13 Prozent der FÀlle ging es um neurologische NotfÀlle wie einen Schlaganfall, in sieben Prozent um akute Atemnot oder Asthma.
MĂ€nnliche Patienten in der ĂberzahlÂ
59 Prozent der Patienten waren den Angaben zufolge MĂ€nner, bei fast jedem zehnten Patienten handelte es sich um ein Kind oder einen Jugendlichen.Â
Bayern lag mit 12.015 EinsĂ€tzen im Bundeslandvergleich 2024 an der Spitze. Dort finden sich nach Angaben der ADAC-Luftrettung auch die meisten Stationen. Es folgten Rheinland-Pfalz mit 7.907 EinsĂ€tzen, Nordrhein-Westfalen mit 5.603 und Niedersachsen mit 5.394.Â
FĂŒr die ADAC Luftrettung arbeiten nach eigenen Angaben bundesweitÂ
rund 1350 Menschen â darunter rund 180 Piloten und Pilotinnen und 645 NotĂ€rzte und NotĂ€rztinnen.


