Verletzte, Unwetter

Verletzte bei Unwetter - Beruhigung zum Wochenstart

04.05.2025 - 15:34:45

Wetter-Eskapaden haben in mehreren Teilen Deutschlands Spuren hinterlassen. Mehrere Menschen wurden bei Unwettern verletzt. Zu Wochenbeginn entspannt sich die Lage.

  • Ein Unwetter zog ĂŒber mehrere BundeslĂ€nder - und sorgte fĂŒr viele SchĂ€den. - Foto: Alexander Wolf/onw-images/dpa

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  • In Bayern waren zunĂ€chst keine Verletzten und grĂ¶ĂŸere SchĂ€den bekannt.  - Foto: David Oßwald/NEWS5/dpa

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  •  In Lauterbach waren die EinsatzkrĂ€fte nach dem Unwetter gefordert.  - Foto: Kec/Fuldamedia  /dpa

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  • In Baden-WĂŒrttemberg kam es zu schwerwiegenden BrĂ€nden. - Foto: Andreas Rometsch/KS-Images.de/dpa

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  • Die Deutsche Bahn berichtete auf X von Streckensperrungen wegen BĂ€umen auf den Gleisen.  - Foto: AndrĂ© MĂ€rz/NEWS5/dpa

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Ein Unwetter zog ĂŒber mehrere BundeslĂ€nder - und sorgte fĂŒr viele SchĂ€den. - Foto: Alexander Wolf/onw-images/dpaIn Bayern waren zunĂ€chst keine Verletzten und grĂ¶ĂŸere SchĂ€den bekannt.  - Foto: David Oßwald/NEWS5/dpa In Lauterbach waren die EinsatzkrĂ€fte nach dem Unwetter gefordert.  - Foto: Kec/Fuldamedia  /dpaIn Baden-WĂŒrttemberg kam es zu schwerwiegenden BrĂ€nden. - Foto: Andreas Rometsch/KS-Images.de/dpaDie Deutsche Bahn berichtete auf X von Streckensperrungen wegen BĂ€umen auf den Gleisen.  - Foto: AndrĂ© MĂ€rz/NEWS5/dpa

Nach den Unwettern, die ĂŒber einige BundeslĂ€nder hinweggezogen sind, hat sich die Lage wieder entspannt. Auch in der neuen Woche soll es laut dem Deutschen Wetterdienst ruhiger bleiben. Am Samstag hatten Gewitter, starker Regen und Windböen vielerorts fĂŒr vollgelaufene Keller, umgestĂŒrzte BĂ€ume und UnfĂ€lle gesorgt. Mehrere Menschen wurden verletzt.

Festival in Hessen vorzeitig beendet

In Hessen etwa gab es zahlreiche EinsĂ€tze. In Lich im Landkreis Gießen (Mittelhessen) erlitten zwei junge MĂ€nner in einem Auto leichte Verletzungen, als ein Baum auf ihren Wagen krachte. 

Im sĂŒdhessischen Darmstadt wurden drei Menschen leicht verletzt und zur Behandlung in KrankenhĂ€user gebracht, als auf dem Streetfood-Festival «Thai Food Culture» Zelte durch die Luft flogen. Eine Frau habe einen Schock erlitten. Das Festival wurde laut Polizei vorzeitig beendet.

Im osthessischen Fulda versperrte ein umgestĂŒrzter Baum den Eingang eines Hotels. Rund 60 GĂ€ste kamen zunĂ€chst nicht mehr aus dem GebĂ€ude, bis die Feuerwehr den Baum weggerĂ€umt hatte. 

34 Menschen aus WohnhÀusern evakuiert

In Gelnhausen im Main-Kinzig-Kreis mussten 34 Menschen nach Angaben der Polizei aus ihren WohnhĂ€usern evakuiert werden. Ein Blitz war dort in einen Baum eingeschlagen und dieser auf ein Hochspannungskabel gestĂŒrzt. Das Kabel riss und hing zu Boden. Außerdem sei ein Strommast so schwer beschĂ€digt worden, dass er Gefahr lief, einzustĂŒrzen. 

Auch im Vogelsbergkreis - ebenfalls in Hessen - wurden EinsĂ€tze gemeldet. BĂ€ume lagen auf Fahrbahnen auf mehreren Bundes- und Landstraßen. 

Streckensperrungen bei der Deutschen Bahn

Die Deutsche Bahn berichtete auf X von Streckensperrungen wegen BĂ€umen auf den Gleisen. In Rheinland-Pfalz etwa waren mehrere RegionalzĂŒge betroffen. 

In dem Bundesland fiel in Trier an einer vierspurigen Straße wegen eines Sturms eine Baumkrone auf zwei fahrende Autos, wie die Polizei mitteilte. Ein Fahrer wurde in seinem Wagen eingeklemmt, er musste von EinsatzkrĂ€ften befreit werden und kam in ein Krankenhaus. In der Umgebung von Mainz fĂŒhrte ein schweres Gewitter am Abend zu mehr als 20 EinsĂ€tzen der Feuerwehren.

Schwere BrÀnde nach BlitzeinschlÀgen

Zu schwerwiegenden BrĂ€nden kam es außerdem in Baden-WĂŒrttemberg. Ein Scheunenbrand in Bad Wildbad, der auf ein Wohnhaus ĂŒbergriff, hinterließ einen Schaden von rund 600.000 Euro. Die Polizei ging nach ersten Ermittlungen davon aus, dass wĂ€hrend eines Gewitters ein Blitz in die Scheune einschlug. 

In Pforzheim sei nach Zeugenaussagen ein Blitz in ein Mehrfamilienhaus eingeschlagen, teilte die Polizei am Morgen mit. Durch den Dachbrand entstand demnach ein Schaden von rund 100.000 Euro.

UmgestĂŒrzte BĂ€ume blockieren Straßen

Auch in einigen Teilen ThĂŒringens fĂŒhrten heftige Gewitter, starker Regen und Sturmböen zu SchĂ€den. Betroffen waren insbesondere der Ilm-, Wartburg- und Unstrut-Hainich-Kreis sowie der Kreis Schmalkalden-Meiningen. Mehrere Straßen waren durch umgestĂŒrzte BĂ€ume blockiert, wie es aus dem Lagezentrum hieß. 

Veranstaltungen in Gotha und Bonn unterbrochen

In Gotha sorgte das Unwetter am Abend fĂŒr eine kurzzeitige Unterbrechung des Festprogramms zum ThĂŒringentag. Aufgrund des Regens sei das BĂŒhnenprogramm fĂŒr etwa eine Viertelstunde unterbrochen worden, sagte Mandy Wettstein von der KulTourStadt Gotha GmbH. 

Auch das Festival «Rhein in Flammen» in der Rheinaue in Bonn musste wegen eines Gewitters unterbrochen werden. «Aufgrund der Wetterprognosen haben wir damit gerechnet. Wir bedauern es aber, dass es tatsÀchlich so gekommen ist», sagte ein Sprecher der nordrhein-westfÀlischen Stadt auf dpa-Anfrage. 

UmgestĂŒrzte BĂ€ume in Sachsen

In Sachsen stĂŒrzten nach Angaben der Polizei vereinzelt BĂ€ume um, vor allem im Vogtland. GlĂŒck im UnglĂŒck habe ein 29 Jahre alter Autofahrer bei Treuen gehabt. Er sei Richtung Eich unterwegs gewesen, als etwa 30 Meter vor ihm ein Baum auf die Straße stĂŒrzte. Der Mann konnte zwar nicht mehr bremsen und fuhr gegen das Hindernis, sei aber unverletzt geblieben, teilte die Polizeidirektion Zwickau mit.

In Bayern rĂŒckten die EinsatzkrĂ€fte vor allem im Norden des Freistaats aus. In Oberfranken fiel wegen BlitzeinschlĂ€gen der Strom aus.

Wetter-Mix mit Regen und Sonne nach heftigen Gewittern

FĂŒr den Wochenstart sagte der DWD Regen und sonnige Abschnitte vorher. So soll es am Montag sĂŒdlich der Donau bedeckt und regnerisch sein. An den Alpen regnet es auch mal krĂ€ftiger. Die Schneefallgrenze an den Alpen wird bei 1.500 bis 1.800 Metern liegen. 

Im Rest des Landes wird es laut DWD wechselnde Bewölkung geben. Im Norden und Nordosten seien auch lÀngere sonnige und meist trockene Abschnitte zu erwarten. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 11 und 17 Grad. Bei Dauerregen im Alpenvorland erreichen die Werte nur 6 bis 10 Grad.

@ dpa.de