SpÀtsommer, DWD-Wetterprognose

Wetter in Deutschland: September endet mit bis zu 30 Grad

Veröffentlicht am: 29.09.2026 um 11:31 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Zum Monatsende bleibt es in Deutschland vielerorts spĂ€tsommerlich warm: Am Mittwoch sind bis zu 30 Grad möglich. Von Westen ziehen anschließend Regen und Gewitter auf, bevor sich das Wetter am Wochenende wieder beruhigt.

Die Sonne scheint noch weiter. (Illustration) - Bild: Patrick Pleul/dpa
Die Sonne scheint noch weiter. (Illustration) - Bild: Patrick Pleul/dpa

Deutschland erlebt am Mittwoch noch einmal einen spÀtsommerlichen Tag mit viel Sonnenschein und Höchsttemperaturen zwischen 22 und 30 Grad, bevor von Westen ein Wetterwechsel einsetzt.

Im Westen kommen die Wolken

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) Àndert sich an der Wetterlage zunÀchst wenig. DWD-Meteorologin Tanja Egerer sagte: «Bei viel Sonnenschein und Höchsttemperaturen zwischen 22 und 30 Grad kann der September sommerlich verabschiedet werden.»

Im Westen zeigen sich bereits erste Wolkenfelder. Am Abend kann daraus örtlich etwas Regen fallen.

Regen und Gewitter zum Oktoberstart

In der Nacht zum Donnerstag verdichtet sich die Bewölkung von Westen her. Es ziehen Regenschauer und Gewitter auf, die auch am Donnerstag anhalten können.

Im Osten und SĂŒdosten beginnt der Oktober dagegen zunĂ€chst noch recht sonnig. Im Westen wird es zunehmend wolkig, dort werden aber noch rund 25 Grad erreicht. Im Norden liegen die Höchstwerte bei 18 bis 22 Grad.

Am Freitag zieht der Regen ostwÀrts

Am Freitag verlagert sich der Regen allmÀhlich nach Osten. Dort kommt er voraussichtlich nur abgeschwÀcht an.

Das Wochenende wird nach DWD-Angaben heiter bis wolkig und vielerorts wieder trocken. Die Temperaturen erreichen tagsĂŒber meist 18 bis 24 Grad.

SpÀtsommer mit regionalen Unterschieden

Das Wetter zum Monatswechsel zeigt ein fĂŒr den Übergang vom Sommer zum Herbst typisches Muster: Ein Hochdruckgebiet hĂ€lt die Temperaturen zunĂ€chst hoch, wĂ€hrend sich von Westen ein atlantischer TiefauslĂ€ufer nĂ€hert. Deshalb bleiben der Osten und SĂŒdosten lĂ€nger freundlich, im Westen nimmt die Bewölkung frĂŒher zu.

Die erwarteten Höchstwerte liegen deutlich ĂŒber den fĂŒr Ende September ĂŒblichen Temperaturen. In Bayern werden bis zur Wochenmitte regional bis zu 29 Grad erwartet; das entspricht dort etwa sieben bis acht Grad ĂŒber dem vieljĂ€hrigen Mittel der Klimaperiode 1991 bis 2020. Auch im Norden sind am Mittwoch örtlich bis zu 27 Grad möglich.

Regen bringt nur begrenzte Entlastung

Mit dem Wetterumschwung sinken die Temperaturen, flĂ€chendeckend winterlich wird es jedoch nicht. Das Wochenende soll vielerorts mild, heiter bis wolkig und ĂŒberwiegend trocken werden.

FĂŒr die Natur bleibt die Niederschlagsprognose zugleich ambivalent. Der erwartete Regen fĂ€llt regional und voraussichtlich nicht in ausreichender Menge, um die anhaltende Trockenheit und niedrige PegelstĂ€nde nachhaltig auszugleichen. FĂŒr AusflĂŒge und Veranstaltungen bedeutet die Entwicklung zunĂ€chst weiterhin meist gĂŒnstige Bedingungen, westlich der Elbe ist ab Donnerstag jedoch hĂ€ufiger mit nassem Wetter zu rechnen.

Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene Fragen

DER SPIEGEL: „Wetter in Deutschland: DWD erwartet »ungewöhnlich warmen« Herbst“ (28.09.2026)

Der Bericht schreibe, im SĂŒdwesten seien bis zu 31 Grad möglich, wĂ€hrend im Westen ab Donnerstag Regen und einzelne Gewitter erwartet wĂŒrden. Er bestĂ€tige damit den regional gestaffelten Wetterumschwung, setze aber einen stĂ€rkeren Akzent auf die außergewöhnliche WĂ€rme und nenne fĂŒr Freitag niedrigere Höchstwerte von 18 bis 23 Grad.

BR24: „Ideales Wetter zum Wiesn-Endspurt – keine Entwarnung bei DĂŒrre“ (28.09.2026)

Der Beitrag ordne die Wetterlage fĂŒr Bayern ein und betone, bis Donnerstag bleibe es ungewöhnlich warm, bevor ein atlantischer TiefauslĂ€ufer etwas Regen und sinkende Temperaturen bringe. Zugleich hebe er hervor, die NiederschlĂ€ge reichten voraussichtlich nicht fĂŒr eine nachhaltige Entlastung der Trockenheit; im Mittelpunkt stĂŒnden damit stĂ€rker die Folgen fĂŒr Natur und WasserstĂ€nde.

Beide Berichte bestĂ€tigten die warme Wetterphase und den von Westen her einsetzenden Wetterwechsel. Unterschiede lĂ€gen vor allem in der regionalen Perspektive: WĂ€hrend der eine Bericht die ungewöhnliche WĂ€rme bundesweit hervorhebe, konzentriere sich der andere auf Bayerns DĂŒrrelage und die begrenzte Wirkung des erwarteten Regens.

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