Tote, GefÀngnis-Fluchtversuch

Mindestens 129 Tote nach GefÀngnis-Fluchtversuch im Kongo

03.09.2024 - 10:46:22

Wieder ist es in der Demokratischen Republik Kongo zu einem versuchten GefĂ€ngnisausbruch gekommen. Diesmal fĂŒhrte der Aufruhr zu Dutzenden Toten.

  • In der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo Kinshasa ist es zu einem versuchten GefĂ€ngnisausbruch gekommen. (Symbolbild) - Foto: Samy Ntumba Shambuyi/AP/dpa

    Samy Ntumba Shambuyi/AP/dpa

  • Bei einem Fluchtversuch aus dem Zentral-GefĂ€ngnis von Kinshasa sind mindestens 129 Menschen ums Leben gekommen. - Foto: Uncredited/AP/dpa

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  • Polizeifahrzeuge stehen vor dem Makala GefĂ€ngnis. - Foto: Samy Ntumba Shambuyi/AP/dpa

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  • Es gab ein großes Aufgebot von SicherheitskrĂ€ften. - Foto: Uncredited/AP

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In der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo Kinshasa ist es zu einem versuchten GefĂ€ngnisausbruch gekommen. (Symbolbild) - Foto: Samy Ntumba Shambuyi/AP/dpaBei einem Fluchtversuch aus dem Zentral-GefĂ€ngnis von Kinshasa sind mindestens 129 Menschen ums Leben gekommen. - Foto: Uncredited/AP/dpaPolizeifahrzeuge stehen vor dem Makala GefĂ€ngnis. - Foto: Samy Ntumba Shambuyi/AP/dpaEs gab ein großes Aufgebot von SicherheitskrĂ€ften. - Foto: Uncredited/AP

Bei einem Fluchtversuch aus einem GefÀngnis in der Demokratischen Republik Kongo sind Behörden zufolge mindestens 129 Menschen ums Leben gekommen. Davon seien 24 Insassen im Makala GefÀngnis in der Hauptstadt Kinshasa erschossen worden, wÀhrend Dutzende andere erstickt oder zu Tode getrampelt worden seien, sagte Innenminister Jacquemain Shabani auf der Plattform X.

Einige weibliche Gefangene seien wĂ€hrend des Aufruhrs in der Nacht zum Montag vergewaltigt worden, so Shabani. Es habe zudem mindestens 59 Verletzte gegeben. Polizei und Armee hĂ€tten den Gewaltausbruch wieder unter Kontrolle bringen können. Ob Insassen wĂ€hrend des Aufruhrs flĂŒchten konnten, blieb zunĂ€chst unklar.

Nach Angaben von Shabani sei die Opferzahl vorlĂ€ufig. Die Untersuchungen wĂŒrden fortgefĂŒhrt. Auch der entstandene Sachschaden sei erheblich, sagte der Innenminister. Die VerwaltungsgebĂ€ude des GefĂ€ngnisses, die Krankenstation, das Standesamt sowie das Lebensmitteldepot seien demnach komplett niedergebrannt worden. SicherheitskrĂ€fte hielten eine Krisensitzung ab, um weitere Maßnahmen zu besprechen.

GefĂ€ngnisausbrĂŒche kommen in dem von Konflikten gebeutelten zentralafrikanischen Land hĂ€ufiger vor. Oft gelingt dabei Hunderten von Insassen die gemeinsame Flucht.

@ dpa.de