Einigung, Steuerstrafverfahren

Einigung im Steuerstrafverfahren gegen Shakira

20.11.2023 - 11:06:15 | dpa.de

Wiederholt beteuert sie ihre Unschuld - und wettert scharf gegen den spanischen Fiskus. Nun rĂ€umt Shakira Steuerbetrug ein - und erwirkt eine außergerichtliche Einigung. Doch auch das könnte teuer werden.

Die SĂ€ngerin Shakira (M) kommt am Gerichtin Barcelona an. Der 46-JĂ€hrigen wird vorgeworfen, in den Jahren 2012 bis 2014 insgesamt 14,5 Millionen Euro hinterzogen zu haben. - Foto: Emilio Morenatti/AP
Die SĂ€ngerin Shakira (M) kommt am Gerichtin Barcelona an. Der 46-JĂ€hrigen wird vorgeworfen, in den Jahren 2012 bis 2014 insgesamt 14,5 Millionen Euro hinterzogen zu haben. - Foto: Emilio Morenatti/AP

Im Steuerstrafverfahren gegen PopsĂ€ngerin Shakira ist kurz vor Prozessbeginn in Spanien eine außergerichtliche Einigung erzielt worden. Die Kolumbianerin («Waka Waka», «Hips Don't Lie») rĂ€umte am Montag vor dem Landgericht in Barcelona entgegen ihrer bisherigen Haltung die Steuerhinterziehung von insgesamt 14,5 Millionen Euro in den Jahren 2012 bis 2014 ein. Damit entkam sie der von der Staatsanwaltschaft geforderten Haftstrafe von acht Jahren und zwei Monaten.

Die 46-JĂ€hrige wird aber neben der bereits erfolgten Nachzahlung der Steuern eine Geldstrafe von mehreren Millionen Euro zahlen mĂŒssen, die noch im Detail offiziell mitgeteilt werden wird.

Shakira erschien am Montag im rosafarbenen Hosenanzug persönlich vor Gericht. «Los geht's», sagte sie lediglich vor den zahlreich erschienenen Journalisten, bevor sie ins GerichtsgebĂ€ude ging. Anschließend wurde die Einigung bekannt gegeben.

Bisher hatte Shakira wiederholt ihre Unschuld beteuert und dem Fiskus sogar «Erpressung» vorgeworfen. Sie hatte immer versichert, sie habe in den fraglichen Jahren ihren Wohnsitz auf den Bahamas gehabt. Und sie habe lediglich ihren damaligen Partner und Fußballstar Gerard PiquĂ©, mit dem sie zwei Kinder hat und von dem sie mittlerweile getrennt ist, wiederholt in Spanien besucht.

Erst von 2015 an habe sie dann stÀndig in Barcelona gelebt. Zudem habe sie alle Steuern plus Zinsen in Gesamthöhe von 17,2 Millionen Euro inzwischen nachgezahlt.

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