Tief, Quiteria

Tief «Quiteria» bringt Sturmböen und Schnee

18.11.2024 - 14:27:34

Witterungsumschwung in Deutschland: Es wird kalt und schneit stellenweise bis in die Niederungen. Dazu weht krÀftiger Wind, wie der Deutsche Wetterdienst vorhersagt.

  • Auch auf dem Brocken hat es geschneit. (Foto Aktuell vom 17.11.) - Foto: Matthias Bein/dpa

    Matthias Bein/dpa

  • SchneefĂ€lle haben den Rennsteig im ThĂŒringer Wald in eine Winterlandschaft verwandelt. - Foto: Michael Reichel/dpa

    Michael Reichel/dpa

Auch auf dem Brocken hat es geschneit. (Foto Aktuell vom 17.11.) - Foto: Matthias Bein/dpaSchneefĂ€lle haben den Rennsteig im ThĂŒringer Wald in eine Winterlandschaft verwandelt. - Foto: Michael Reichel/dpa

Sturmböen und Schnee erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) an diesem Dienstag. Grund sei Tief «Quiteria», das im Tagesverlauf Deutschland ĂŒberquere. FĂŒr den SĂŒden bedeute dies deutlich auflebenden Wind bis hin zu Sturmböen, fĂŒr den Norden gebietsweise Schnee bis in tiefe Lagen mit vorĂŒbergehender GlĂ€tte. Im Westen und SĂŒdwesten kann es blitzen und donnern. Dem Tief folgt der Vorhersage zufolge kalte Luft polaren Ursprungs.

Die Woche verlaufe wechselhaft, erklĂ€rte der DWD. Es muss mit Schauern und einzelnen Gewittern gerechnet werden, die Schneefallgrenze sinkt auf 100 bis 300 Meter - auch Schnee bis in tiefste Lagen sei möglich. «Zeitweise ist auch der Wind in Böen stark bis stĂŒrmisch, vor allem aber im Bergland. Nachts muss je nach Aufklaren hĂ€ufig mit leichtem Frost und streckenweise GlĂ€tte gerechnet werden», erklĂ€rte DWD-Meteorologin Sabine KrĂŒger.

Orkanböen auf den Bergen

Am Dienstag liegen die Höchstwerte im Norden bei zwei bis sechs Grad und im Bergland, in der Mitte und im SĂŒden zwischen sechs und zwölf Grad. Es ist stark bewölkt und zeitweise regnet oder schneit es. Nur im Ă€ußersten SĂŒdosten bleibt es der Vorhersage zufolge bis zum Abend trocken. Die Sturmböen können sich im Bergland zu Orkanböen verstĂ€rken. Die genaue Windentwicklung sei noch mit Unsicherheiten behaftet, erklĂ€rte der DWD.

In der Nacht auf Mittwoch sinkt die Schneefallgrenze dann auf 200 bis 400 Meter, streckenweise wird es glatt. Am Mittwoch ist es wechselnd bis stark bewölkt, es schneit bis in tiefe Lagen. Im Bergland herrschen zunehmend winterliche VerhÀltnisse. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen zwei und sieben Grad, im Bergland bleibt es bei null Grad. 

Ähnlich verlĂ€uft der Donnerstag, nur zwischendurch gibt es lĂ€ngere trockene Abschnitte und etwas Sonne. Die Höchstwerte liegen der Vorhersage zufolge zwischen null und fĂŒnf Grad. Es kann demnach weiterhin windig werden.

@ dpa.de