EinsatzkrÀfte bauen mobile Hochwasser-Deiche ab
27.01.2024 - 17:00:37Die Lage in den Hochwasserregionen in Teilen Deutschlands entspannt sich weiter - ganz weg ist das viele Wasser aber noch nicht. Im niedersÀchsischen Oldenburg bauten EinsatzkrÀfte mobile Deichanlagen wieder ab. Dazu waren rund 100 MÀnner und Frauen von den Feuerwehren, dem Technischen Hilfswerk, dem Deutschen Roten Kreuz und der Stadt tÀtig, sagte Sönke Wendt von der Berufsfeuerwehr der Stadt Oldenburg.
Die mobilen Deiche waren wegen des Hochwassers rund um den Jahreswechsel aufgebaut worden. Es handelte sich um Leihgaben der StÀdte Augsburg, Duisburg, Hagen und Hanau. Die Frage, ob die Stadt Oldenburg nun auch selber mobile Deiche beschaffen wolle, werde sicherlich bei der Einsatznachbetrachtung erörtert, sagte Wendt.
Zehntausende Menschen waren in mehreren BundeslĂ€ndern von Weihnachten bis weit nach dem Jahreswechsel im Einsatz. Neben Niedersachsen hatte es auch den SĂŒden Sachsen-Anhalts besonders getroffen. Im dortigen Landkreis Mansfeld-SĂŒdharz hat sich die Hochwassersituation in den vergangenen Tagen ebenfalls weiter entspannt. Bis zum 12. Januar hatte der Katastrophenfall gegolten. An der Helme am Pegel Bennungen gilt jedoch weiter die dritte von vier Hochwasseralarmstufen, weil gezielt Wasser aus der gefĂŒllten Talsperre Kelbra abgelassen wird.
Nach SchĂ€tzungen des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) werden die groĂflĂ€chigen Ăberschwemmungen in Deutschland die Versicherungsbranche etwa 200 Millionen Euro kosten. GDV-HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer Jörg Asmussen hatte LĂ€ndern und Kommunen Defizite bei der PrĂ€vention vorgeworfen.


