PHOENIX ZURĂCK AUF DEUTSCHEN BĂHNEN! KONZERTE 2006 & BILDER
15.09.2006 - 12:38:53
Mut ist eine Eigenschaft, die in der heutigen Musikwelt nur noch selten so konsequent an den Tag gelegt wird, wie es Phoenix derzeit tun. Nach den zwei wunderbaren Popalben United und Alphabetical wagte das französische Quartett mit seinem Neuwerk Itâs Never Been Like That ein musikalisches Experiment: ein spontanes Indie-Album. SpĂ€testens hiermit sind Phoenix zur Idealversion einer zeitgenössischen Popband gewachsen: wandelbar, tanzbar, eingĂ€ngig und live mehr als mitreiĂend. Phoenix werden diesen Herbst acht Konzerte in Deutschland spielen.
Seit ihrem Auftauchen im Jahr 2000 zĂ€hlen Thomas Mars (Gesang), Christian Mazzalai (Gitarre) Laurent Brancowitz (Gitarre) und Deck dâArcy (Bass) alias Phoenix zu den besten Bands, die Frankreich je hervorgebracht hat. Erstklassige Kompositionen, smarte Disco- Tauglichkeit und viel Liebe zum Detail bescherten der Band Hits wie If I Ever Feel Better oder Everything Is Everything. Die allerorts geliebten Alben United (2000) und Alphabetical (2004) gehören in jeden guten Plattenschrank.
Allein letztes Jahr gab die Band ĂŒber 150 Konzerte, unter anderem mit den befreundeten SoundtĂŒftlern von Air aber auch im Rahmen von Rockfestivals wie Rock Am Ring und Rock Im Park. Zudem benutzte Filmemacherin Sofia Coppola den Phoenix-Song Too Young in ihrem Film Lost in Translation. Nicht schlecht fĂŒr vier Freunde, die ihre Karriere vor betrunkenem Kneipenpublikum in den Vororten von Paris begannen, indem sie Coverversionen von Prince und Hank Williams schmetterten.
Itâs Never Been Like That ist nun ein Albumtitel, der vieles in sich vereint, was die einstigen Newcomer des Jahres Phoenix dieser Tage auszeichnet. âEs ging uns darum, wieder ganz von vorne anzufangenâ, erklĂ€rt SĂ€nger Thomas Mars, âdarum, dass wir uns selbst wieder unter Druck setzen.â Und so scheint es fast, als veröffentlichten Phoenix dieser Tage ihr zweites DebĂŒtalbum. So lebendig, so hungrig, so kraftvoll klingt Itâs Never Been Like That.
Im Sommer 2005 zog die Band nach Berlin, um die Platte einzuspielen, ohne sie vorab auch nur im Geringsten zu planen â ein groĂer Schritt fĂŒr die Soundperfektionisten! In den Planet Roc-Studios in einem verlassenen Radiokomplex im Ostteil der Stadt nahmen sie Itâs Never Been Like That auf. âDas neue Album hat eine BrutalitĂ€tâ, findet Thomas, âdie mich dadurch ĂŒberraschte, dass sie mir so gut gefiel. Noch mehr ĂŒberrascht hat mich allerdings die Tatsache, dass das Resultat so sehr nach uns klang.â Es stimmt: Phoenix 2006 sind anders und doch Phoenix. Die Trademarks bleiben, nur ist die Band einen Schritt in Richtung Indie-Pop gegangen.
Ein Beleg dafĂŒr ist die Hitsingle Long Distance Call. Virtuos bedienen sich Phoenix bei Gitarre, Keyboards, Schlagzeug und Synthesizer, um diesem Ohrwurm instinktiv das zu geben, was er braucht. Die neue Schnörkellosigkeit ihres Ansatzes reiĂt mit, ohne dass die Band ihren smarten Charakter verliert. âVor allem live wird die Platte immensen SpaĂ machenâ, erklĂ€rt Thomas. Recht hat er. Nie war Popmusik, sowohl im Radio als auch live, spannender, greifbarer oder um es kurz zu machen: besser.
Termine:
01. 11. Hamburg - Docks
02. 11. Berlin - Kesselhaus
03. 11. Bochum - Zeche
04. 11. Köln - Live Music Hall
06. 11. Frankfurt - Cocoon Club
07. 11. Leipzig - Werk 2
08. 11. MĂŒnchen - Backstage Werk
09. 11. Mannheim - Alte Feuerwache
Bilder und Texte auf dieser Seite mit freundlicher Genehmigung von Marek Lieberberg Konzertagentour GmbH: www.mlk.com







