JUAN, DIEGO

JUAN DIEGO FLOREZ KONZERTE UND BILDER

11.09.2006 - 15:23:48

BEGEISTERUNG FÜR BELCANTO-STERN JUAN DIEGO FLÓREZ - „DER TENOR, AUF DEN DIE WELT GEWARTET HAT“ IN BADEN-BADEN, HAMBURG UND FRANKFURT 2006

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Juan Diego FlĂłrez hat mit seinem unglaublichen stimmlichen Potenzial, VirtuositĂ€t und Leichtigkeit ein spektakulĂ€res modernes Opernzeitalter eingeleitet. Der 33jĂ€hrige peruanische Tenor entfacht als der neue Belcanto-Stern eine ebenso einmĂŒtige wie seltene Begeisterung, die vor ihm zuletzt nur Placido Domingo und Luciano Pavarotti evoziert haben. Trotz seiner zahlreichen Engagements an den berĂŒhmtesten OpernhĂ€usern der Welt ist es nunmehr gelungen, Juan Diego FlĂłrez fĂŒr drei Konzerte im Oktober 2006 zu verpflichten. Baden-Baden, Hamburg und Frankfurt sind die Stationen, auf denen der sympathische und attraktive sĂŒdamerikanische Interpret ein Programm mit den herausragenden Arien von Rossini, Donizetti und Bellini prĂ€sentiert. Auf seiner Tournee wird Juan Diego FlĂłrez vom SWR-Rundfunkorchester begleitet. Noch nicht einmal zehn Jahre ist es her, dass er als Neuling beim Rossini-Festival in Pesaro fĂŒr einen indisponierten Kollegen einspringen musste. Juan Diego FlĂłrez triumphierte und schaffte damit den Durchbruch zur Weltkarriere. Es folgten Auftritte an der MailĂ€nder Scala, der New Yorker Metropolitan Opera und im Londoner Royal Opera House, Covent Garden. Auch an der Wiener Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper in MĂŒnchen, der Deutschen Oper Berlin und dem Opernhaus ZĂŒrich feierte das Publikum den Ausnahme-Interpreten in seinen Paraderollen. JĂŒngst huldigten ihm die Besucher im Madrider Teatro Real mit minutenlangen Ovationen fĂŒr seine vom Fernsehen live ĂŒbertragene Darstellung des Grafen Almaviva in Rossinis Barbier von Sevilla. „Der Tenor, auf den die Welt gewartet hat“, schrieb die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Placido Domingo bescheinigte Juan Diego FlĂłrez sĂ€mtliche „Eigenschaften eines lyrischen Tenors mit einer außergewöhnlichen Höhe“. Er verfĂŒge ĂŒber „ein wunderbares Legato, eine großartige Technikund eine phantastische Leichtigkeit, die seine erstaunlich bewegliche Stimme wie Champagner klingen lasse“. Auch Luciano Pavarotti zollte dem oft als sein Nachfolger bezeichneten Kollegen besonderen Tribut fĂŒr „mĂŒhelose Höhe, enorme Konzentration und bewundernswerte Kraft, mit der er selbst schwierigste Partien bewĂ€ltige“. Pavarotti rĂŒhmte insbesondere FlĂłrez Interpretation der Arie Ah mes amis aus Gaetano Donizettis La fille du rĂ©giment, in der das hohe C neunmal in kurzer Folge gemeistert werden muss. Juan Diego FlĂłrez entdeckte seine Liebe zur klassischen Musik bereits in seiner peruanischen Heimat, inspiriert durch seine Eltern. Er begann mit 17 Jahren am Nationalkonservatorium in Lima zu studieren, wo man seine Begabung erkannte. Schon kurz nach seiner Berufung in den Nationalchor wurde er mit Solopartien in Messen von Mozart und Rossini betraut. 1993 gewann er ein Stipendium fĂŒr das Curtis Institute of Music in Philadelphia. Bei seinem OperndebĂŒt in Pesaro in Matilde di Shabran ĂŒberzeugteÂŽer alle Kritiker mit seiner enormen AusdrucksfĂ€higkeit und seinem phĂ€nomenalen Koloraturgesang, mit dem er lange als unsingbar geltende Passagen hörbar machte. FlĂłrez glĂ€nzte mit einer bemerkenswert flĂŒssigen, klar artikulierten AusfĂŒhrung, ohne die ĂŒblichen Erleichterungen einzufĂŒgen. Er verzauberte mit Grazie und VitalitĂ€t, verblĂŒffte durch offene Freude und Spaß beim Singen. Die Opernwelt horchte auf und Riccardo Muti verpflichtete FlĂłrez fĂŒr Glucks Armide an die MailĂ€nder Scala. Beim Wexford Festival trat er in Don Pasquale und L’Étoile du Nord auf. In den beiden folgenden Jahren erweiterte er sein Repertoire um mehrere Rossini-Opern, Bellinis La sonnambula sowie zwei wichtige RaritĂ€ten von Donizetti, bevor er mit dem Fenton in Falstaff seine erste Verdi-Partie sang. Juan Diego FlĂłrez debĂŒtierte in London und Wien sowie in den anderen fĂŒhrenden OpernhĂ€usern Europas. In Covent Garden begeisterte er als Rodrigo in Rossinis Otello und in der Paraderolle des Don Ramiro in La Cenerentola, in der er mit der Arie Si, ritrovarla io giuro ein vokales Glanzlicht bot. An der Met in New York feierte man Juan Diego FlĂłrez in Il barbiere di Siviglia, La Cenerentola und L’italiana in Algeri. Termine: 09.10.2006 BADEN-BADEN - FESTSPIELHAUS 12.10.2006 HAMBURG - LAEISZHALLE-MUSIKHALLE 15.10.2006 FRANKFURT - ALTE OPER 27.09.2007 WIEN - KONZERTHAUS Bilder und Texte auf dieser Seite mit freundlicher Genehmigung von Marek Lieberberg Konzertagentour GmbH: www.mlk.com
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