Christusstatue Rio de Janeiro: Magischer Moment über Rio
14.06.2026 - 10:34:46 | ad-hoc-news.deWenn die Sonne über Rio de Janeiro langsam hinter den Bergen versinkt und die Lichter der Stadt aufleuchten, wirkt die Christusstatue Rio de Janeiro wie eine schwebende Silhouette aus Licht und Stein. Der lokal als Cristo Redentor (auf Deutsch sinngemäß „Christus, der Erlöser“) bekannte Christus mit ausgebreiteten Armen dominiert den Corcovado-Berg und ist längst mehr als ein Foto-Motiv – er ist ein weltbekanntes Symbol für Rio, Brasilien und den Glauben an Offenheit und Gastfreundschaft.
Christusstatue Rio de Janeiro: Das ikonische Wahrzeichen von Rio de Janeiro
Die Christusstatue Rio de Janeiro gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen der Welt und ist für viele Menschen das erste Bild, das ihnen in den Sinn kommt, wenn sie an Rio de Janeiro denken. Hoch oben auf dem Corcovado-Berg gelegen, blickt Cristo Redentor auf die berühmte Bucht von Rio, auf Strände wie Copacabana und Ipanema und auf die Hügel, die die Stadt wie ein Amphitheater umschließen.
Internationale Institutionen wie die UNESCO ordnen das Monument als Teil der Kulturlandschaft von Rio de Janeiro ein, die als Welterbe anerkannt ist. Auch große Reiseführer aus dem deutschsprachigen Raum, etwa GEO Saison oder das ADAC Reisemagazin, beschreiben die Statue regelmäßig als „Ikone“ und „Symbolfigur“ Brasiliens. Damit steht sie in einer Reihe mit Bauwerken wie dem Eiffelturm in Paris oder dem Brandenburger Tor in Berlin – markante Landmarken, die eine Stadt weltweit wiedererkennbar machen.
Für Reisende aus Deutschland ist die Christusstatue nicht nur ein Pflichtstopp während einer Brasilien-Reise, sondern auch ein emotionaler Ort. Die Kombination aus spektakulärem Panorama, kraftvoller religiöser Symbolik und dem Gefühl, „über den Dingen zu stehen“, schafft einen Moment, den viele Besucherinnen und Besucher als einmalig beschreiben. Die Atmosphäre oben auf dem Corcovado ist zugleich lebhaft und andächtig: Menschen aus aller Welt versuchen das perfekte Foto, während andere im Stillen die Aussicht und den Augenblick auf sich wirken lassen.
Geschichte und Bedeutung von Cristo Redentor
Die Idee einer großen Christusfigur über Rio de Janeiro entstand bereits im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. In Brasilien war dies die Zeit nach dem Ende der Monarchie und dem Beginn der Republik, in der sich Kirche und Gesellschaft neu zueinander positionierten. Katholische Kreise sahen in einem monumentalen Christus auf dem Corcovado eine Möglichkeit, den christlichen Glauben sichtbar zu machen und gleichzeitig ein nationales Symbol zu schaffen.
Konkreter wurde das Projekt in den 1920er-Jahren. Damals setzten sich brasilianische Initiatoren zusammen mit Ingenieuren und Künstlern dafür ein, einen monumentalen Christus zu errichten. Es folgte eine Phase der Planung und Fundraising-Kampagnen, bei denen Gläubige und Institutionen Spenden sammelten. In dieser Zeit entstanden die technischen Pläne und das künstlerische Konzept, das Christus nicht leidend, sondern segnend und die Arme weit geöffnet zeigt.
Die Bauarbeiten an Cristo Redentor begannen in den 1920er-Jahren und dauerten mehrere Jahre. In historischen Darstellungen wird darauf hingewiesen, dass die Arbeiten aufgrund der exponierten Lage auf dem Corcovado logistisch anspruchsvoll waren. Material, Werkzeuge und Arbeitskräfte mussten über steile Wege und eine Bergbahn transportiert werden. Gleichzeitig war die Statue von Anfang an so geplant, dass sie Wind, Regen und tropischem Klima standhalten kann.
Offiziell eingeweiht wurde die Christusstatue Anfang der 1930er-Jahre. Diese Epoche war weltweit von sozialen und politischen Spannungen geprägt, zugleich aber auch von großen technischen und architektonischen Visionen. Vergleichbar mit anderen Monumentalbauten der Zeit – etwa großen Statuen oder Hochhäusern – sollte Cristo Redentor der Welt zeigen, dass Brasilien ein modernes Land mit eigenen Wahrzeichen ist.
Im Laufe der Jahrzehnte wandelte sich die Bedeutung der Statue. Ursprünglich als vor allem religiöses Symbol geplant, wurde Cristo Redentor zunehmend auch zu einem kulturellen und touristischen Emblem der Stadt. Heute wird die Statue häufig in Kampagnen zur Bewerbung Brasiliens eingesetzt, erscheint in internationalen Filmen, Sportübertragungen und Medienbildern. Wenn etwa eine Fußball-Weltmeisterschaft oder Olympische Spiele in Brasilien stattfinden, gehört die Christusstatue zu den meistgezeigten Motiven in der weltweiten Berichterstattung.
Religiös betrachtet steht die Statue für Christus als Beschützer der Stadt und ihrer Bewohner. Die weit geöffneten Arme werden von Gläubigen oft als Geste der Umarmung und des Segens interpretiert. Für viele Brasilianerinnen und Brasilianer, aber auch für Pilger aus aller Welt, ist der Besuch auf dem Corcovado deshalb nicht nur ein touristischer Programmpunkt, sondern auch eine spirituelle Erfahrung – sei es in Form eines Gebets, einer Andacht oder einfach eines stillen Moments des Innehaltens.
Internationale Organisationen wie die UNESCO heben zudem hervor, dass Cristo Redentor Teil einer einzigartigen Kulturlandschaft ist. Die Kombination aus steilen Granitfelsen, üppigem atlantischem Regenwald, dicht bebauter Stadt und spektakulärer Küstenlinie bildet eine Kulisse, die es in dieser Form in kaum einer anderen Metropole gibt. Die Statue bildet dabei einen visuell und symbolisch markanten Punkt, der diese Landschaft zusammenhält.
Architektur, Kunst und besondere Merkmale
Architektonisch gehört die Christusstatue Rio de Janeiro zur Tradition der Monumentalskulptur des 20. Jahrhunderts. Sie ist mit ausgestreckten Armen gestaltet, was dazu führt, dass die Silhouette schon aus großer Entfernung deutlich erkennbar ist. Die Proportionen sind so gewählt, dass die Figur sowohl aus der Nähe als auch von den Stränden und Stadtvierteln Rios aus harmonisch wirkt.
Die Statue besteht aus einer inneren tragenden Struktur und einer äußeren Verkleidung. Die tragende Konstruktion ist aus Stahlbeton gefertigt – einem Material, das im frühen 20. Jahrhundert weltweit an Bedeutung gewann, weil es hohe Stabilität mit vergleichsweise flexiblen Gestaltungsmöglichkeiten verbindet. Diese Struktur trägt das Gewicht der Figur und ist darauf ausgelegt, den starken Winden und den wechselnden Wetterbedingungen am Corcovado standzuhalten.
Die äußere Oberfläche der Christusstatue ist mit Millionen kleiner Steinplättchen verkleidet. Diese Mosaikplättchen verleihen Christus eine feine Textur und reagieren auf das wechselnde Licht: In der Morgensonne wirkt die Statue hell und klar, bei Regen eher matt und zurückhaltend, während sie im Abendlicht warm schimmert. Viele Besucher bemerken beim näheren Herantreten, dass die Oberfläche viel detailreicher ist, als man aus der Entfernung vermuten würde.
Das Design von Cristo Redentor verbindet klassische und moderne Elemente. Die Pose mit ausgebreiteten Armen erinnert an traditionelle Darstellungen des segnenden Christus, gleichzeitig wirkt die klare, reduzierte Form fast modernistisch. Kunsthistoriker betonen, dass gerade diese Mischung dazu beiträgt, dass die Statue zeitlos wirkt. Sie ist eindeutig religiös, aber nicht überladen mit Ornamenten – eine Reduktion, die heute vielen Besucherinnen und Besuchern vertraut erscheint.
In der Nacht wird die Christusstatue durch ein ausgefeiltes Beleuchtungssystem in Szene gesetzt. Verschiedene Lichtfarben und -intensitäten können eingesetzt werden, um besondere Anlässe zu markieren – etwa wichtige religiöse Feste, nationale Feiertage oder internationale Gedenktage. Medien und offizielle Stellen berichten immer wieder darüber, wie Cristo Redentor in besonderen Farben erstrahlt, um auf Themen wie Frieden, Gesundheit oder Umwelt aufmerksam zu machen. So wird das Monument zu einer Art leuchtendem „Sprechrohr“ für globale Anliegen.
Ein weiteres architektonisches Merkmal ist die Gestaltung der Plattform, auf der die Statue steht. Um die Christusstatue herum befindet sich ein Aussichtsbalkon, von dem Besucher einen Panoramablick auf Rio de Janeiro haben. Treppen und Rampen führen auf unterschiedliche Ebenen, damit sich die Menschen verteilen können und verschiedene Blickwinkel möglich sind. In der Umgebung der Statue gibt es zudem Kapellen- oder Andachtsräume, die für religiöse Zeremonien genutzt werden können.
Technisch wurde Cristo Redentor über die Jahrzehnte immer wieder gewartet und restauriert. Aufgrund der exponierten Lage und der hohen Luftfeuchtigkeit kommt es an der Oberfläche zu Bewitterung. Bei Restaurierungen werden beschädigte Mosaikplättchen ausgetauscht, Fugen erneuert und die Struktur überprüft. Oft werden solche Maßnahmen in Abstimmung mit Denkmalschutzbehörden durchgeführt, um den ursprünglichen Charakter des Bauwerks zu bewahren.
Auch aus sicherheitstechnischer Sicht wurde nachgerüstet. In zeitlosen Berichten wird darauf hingewiesen, dass Zugangswege, Geländer und bauliche Strukturen regelmäßig überprüft und, wo nötig, verbessert werden. Für Besucher bedeutet dies, dass der Besuch der Christusstatue grundsätzlich auf Sicherheit ausgelegt ist, auch wenn der Ort aufgrund seiner Lage in großer Höhe stets eine besondere Aufmerksamkeit erfordert.
Christusstatue Rio de Janeiro besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten
Wer aus Deutschland nach Rio de Janeiro reist, plant den Besuch von Christusstatue Rio de Janeiro fast immer fest ein. Damit der Ausflug zu Cristo Redentor entspannt und eindrucksvoll wird, helfen einige praktische Hinweise – von der Anreise über den Ticketkauf bis hin zu Sprache, Zahlungsmitteln und Einreiseformalitäten.
- Lage und Anreise: Die Christusstatue befindet sich auf dem Corcovado-Berg im Tijuca-Nationalpark innerhalb des Stadtgebiets von Rio de Janeiro. Von den beliebten Stadtteilen Copacabana, Ipanema oder dem Zentrum aus ist der Corcovado je nach Verkehrslage meist in rund 30 bis 60 Minuten zu erreichen. Für Reisende aus Deutschland erfolgt die Anreise nach Rio in der Regel per Langstreckenflug über große internationale Flughäfen. Direkte oder umsteigefreie Verbindungen können je nach Saison variieren, typischerweise ist mit einer Flugzeit von rund 11 bis 13 Stunden ab Frankfurt am Main, München oder Berlin über große Drehkreuze zu rechnen. Innerhalb Rios gelangt man mit Taxi, App-basierten Fahrdiensten oder geführten Touren zum Ausgangspunkt der Bergbahnen beziehungsweise Shuttle-Busse, die zum Gipfel des Corcovado führen.
- Öffnungszeiten: Die Besuchszeiten für Cristo Redentor können saisonal und organisatorisch variieren. In vielen Reiseinformationen ist von einem Besuchsbetrieb von morgens bis in den späten Nachmittag oder frühen Abend die Rede, teils mit erweiterten Zeiten an besonders frequentierten Tagen. Da sich Vorgaben und Fahrpläne der Verkehrsmittel zum Corcovado ändern können, sollten Reisende die aktuellen Öffnungszeiten sowie die Betriebszeiten von Bergbahn und Shuttles vor der Reise direkt auf den offiziellen Informationskanälen der Christusstatue Rio de Janeiro oder bei der lokalen Tourismusbehörde prüfen. Kurzfristige Anpassungen, etwa bei starkem Regen oder Wartungsarbeiten, sind möglich.
- Eintritt und Tickets: Für den Besuch der Christusstatue fallen in der Regel Eintritts- und Transportkosten an, die je nach gewählter Anreiseart (Bergbahn, offizielle Shuttle-Busse, organisierte Tour) variieren. Da Preise im Zeitverlauf angepasst werden und Währungsschwankungen auftreten können, empfiehlt es sich, die aktuellen Tarife unmittelbar vor der Reise zu überprüfen. Viele Anbieter ermöglichen die Buchung vorab, um Wartezeiten zu reduzieren. Bei der Preisdarstellung vor Ort wird meist in der Landeswährung Brasilianischer Real (BRL) abgerechnet; zur groben Orientierung können Reisende mit einem Richtwert in Euro (z. B. „rund XX € (ca. YY BRL)“) planen, sollten sich aber bewusst sein, dass Wechselkurse schwanken.
- Beste Reisezeit: Rio de Janeiro liegt auf der Südhalbkugel, was bedeutet, dass die Jahreszeiten im Vergleich zu Deutschland „invertiert“ sind. Die brasilianischen Sommermonate sind etwa von Dezember bis Februar, dann ist es oft heiß und feucht, und am Christusberg kann es sehr voll werden. Mildere Temperaturen finden sich häufig in den Monaten April bis Juni sowie September bis November. Grundsätzlich lohnt sich der Besuch vor allem an Tagen mit guter Sicht – bei starkem Nebel oder tiefer Bewölkung kann der Ausblick eingeschränkt sein. Viele Reiseführer empfehlen, möglichst früh am Morgen oder am späten Nachmittag hochzufahren, um sowohl das Licht als auch etwas geringere Besuchermengen zu nutzen.
- Praxis-Tipps vor Ort: In Rio de Janeiro ist Portugiesisch Amtssprache. An touristischen Hotspots wie Cristo Redentor sprechen viele Mitarbeitende zumindest grundlegendes Englisch, teilweise auch weitere Sprachen; Deutschkenntnisse sind eher die Ausnahme. Für die Orientierung helfen einfache englische Sätze oder eine Übersetzungs-App. Beim Thema Bezahlung ist die Kreditkarte weit verbreitet, auch beim Ticketkauf oder in Souvenirshops. Es ist dennoch sinnvoll, kleinere Beträge in bar in der Landeswährung dabei zu haben, insbesondere für kleinere Anbieter oder Snacks unterwegs. Girocard-/EC-Karten werden außerhalb Europas nicht immer zuverlässig akzeptiert, internationale Kreditkarten (Visa, Mastercard) sind meist die sicherere Wahl. Mobile-Payment-Lösungen wie Apple Pay oder Google Pay gewinnen an Bedeutung, können aber nicht überall vorausgesetzt werden.
- Trinkgeld und Umgangsformen: In Brasilien ist Trinkgeld üblich, aber meist moderat. In Restaurants ist häufig bereits eine Servicegebühr in der Rechnung enthalten; zusätzliches Trinkgeld kann je nach Zufriedenheit gegeben werden, etwa einige Prozent des Rechnungsbetrags. Bei touristischen Dienstleistungen, z. B. bei geführten Touren zum Corcovado, freuen sich Guides und Fahrer über ein kleines Trinkgeld, wenn der Service als gut empfunden wurde. An der Christusstatue selbst gibt es keine feste Trinkgeldpflicht, aber freiwillige Beiträge bei besonderen Leistungen, etwa Fotoservices, sind verbreitet.
- Kleidung und Verhalten: Obwohl Cristo Redentor eine religiöse Statue ist, herrscht dort keine strikte Kleiderordnung wie in manchen Kirchen. Dennoch ist respektvolle, nicht zu freizügige Kleidung angebracht – vor allem, da der Ort auch für Gebete und Andachten genutzt wird. Leichte, luftige Kleidung, Sonnenschutz (Kopfbedeckung, Sonnencreme) und bequeme Schuhe sind aufgrund des Klimas und der Wege auf dem Berg sinnvoll. Beim Fotografieren sollte Rücksicht genommen werden: Viele Besucher möchten das typische „Arme-ausbreiten“-Foto machen, wodurch es mitunter eng werden kann. Geduld und freundliches Miteinander tragen dazu bei, dass alle ihren Moment bekommen.
- Gesundheit, Sicherheit und Versicherung: Wer aus Deutschland nach Brasilien reist, sollte eine Auslandskrankenversicherung abschließen, da die gesetzlichen Krankenversicherungen in der Regel nicht alle Kosten außerhalb Europas abdecken. Für Rio de Janeiro wird außerdem empfohlen, auf Sonnenschutz und ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten, da Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit belastend sein können. In Bezug auf Sicherheit gelten die üblichen Vorsichtsmaßnahmen für Großstädte: Wertgegenstände am besten dezent tragen, offenkundigen Schmuck vermeiden und nur notwendige Dokumente mitnehmen. Offizielle und seriöse Anbieter für den Transport zum Corcovado bieten in der Regel ein höheres Maß an Sicherheit und Organisation.
- Zeitzone und Zeitverschiebung: Rio de Janeiro liegt in einer Zeitzone, die je nach Jahreszeit einige Stunden hinter Mitteleuropa (MEZ/MESZ) liegt. In vielen Zeiträumen beträgt der Unterschied typischerweise etwa 4 bis 5 Stunden. Das bedeutet: Wenn es in Deutschland Mittag ist, kann es in Rio früher Morgen sein. Für die Reiseplanung, insbesondere bei Hin- und Rückflug sowie bei der Abstimmung von Ausflügen, ist es sinnvoll, den aktuellen Zeitunterschied zu prüfen, zum Beispiel über verlässliche Zeitzonen-Informationen.
- Einreisebestimmungen: Für deutsche Staatsbürger gelten für Brasilien bestimmte Einreise- und Visabestimmungen, die sich ändern können. Vor einer geplanten Reise nach Rio de Janeiro sollten Reisende deshalb unbedingt die aktuellen Einreisehinweise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen. Dort finden sich Informationen zu erforderlichen Reisedokumenten, zur empfohlenen Gültigkeit des Reisepasses, zu Gesundheitsbestimmungen und zu sicherheitsrelevanten Hinweisen für verschiedene Regionen Brasiliens.
Warum Cristo Redentor auf jede Rio de Janeiro-Reise gehört
Die Frage, warum die Christusstatue Rio de Janeiro so stark fasziniert, lässt sich nicht nur mit Zahlen und Daten beantworten. Es ist vor allem das Zusammenspiel von Ort, Symbolik und Stimmung, das den Besuch auf dem Corcovado so besonders macht. Wer oben ankommt und zum ersten Mal die massive Statue aus unmittelbarer Nähe sieht, spürt meist sehr schnell, dass sich hier Geschichte, Glaube und eine einzigartige Stadtlandschaft begegnen.
Für viele Reisende aus Deutschland ist Cristo Redentor ein emotionaler Höhepunkt der Brasilienreise. Die Aussicht auf die Bucht von Guanabara, die berühmten Strände und die umliegenden grünen Hügel vermittelt ein lebendiges Bild von Rio, das man aus Medien kennt, nun aber selbst erlebt. Gleichzeitig ist der Ort erstaunlich still, sobald man sich vom Gewusel der Selfie-Spots etwas löst. Ein Windstoß, das entfernte Rauschen der Stadt, und der Blick auf die weit geöffneten Arme des Christus – diese Momente bleiben vielen Menschen lange im Gedächtnis.
Nicht zuletzt ist die Christusstatue auch ein Ort der Begegnung. Hier treffen Gläubige unterschiedlicher Konfessionen, Touristen aus aller Welt, Familien aus Rio und Kunst- oder Architekturinteressierte aufeinander. Sprachen mischen sich, es werden Fotos getauscht, gelegentlich entstehen spontane Gespräche zwischen Menschen, die im Alltag wahrscheinlich nie aufeinandertreffen würden. In dieser Hinsicht ist Cristo Redentor auch ein Symbol für das kosmopolitische und diverse Rio de Janeiro.
In der Umgebung der Statue lassen sich weitere Sehenswürdigkeiten miteinander verbinden. Der Tijuca-Nationalpark bietet Wanderwege und Aussichtspunkte, von denen aus man die Stadt aus anderen Perspektiven sieht. Der Zuckerhut, die Strände, das historische Zentrum von Rio – all das lässt sich mit einem Besuch des Corcovado zu einer stimmigen Route verbinden. Viele Reiseführer empfehlen, den Besuch der Christusstatue so zu legen, dass man im Anschluss noch Zeit hat, weitere Facetten der Stadt zu erkunden.
Für Reisende aus der DACH-Region lohnt sich außerdem der Vergleich mit vertrauten Bauwerken: Während der Kölner Dom mit seiner gotischen Architektur ein Sinnbild deutscher Geschichte und Sakralkunst ist, verkörpert die Christusstatue Rio de Janeiro die Verbindung aus moderner Monumentalskulptur, tropischer Landschaft und lateinamerikanischer Kultur. Beides sind Orte, an denen sich Vergangenheit und Gegenwart auf eindrucksvolle Weise begegnen – und beides sind Bauwerke, die weit über ihre unmittelbare religiöse Bedeutung hinauswirken.
Christusstatue Rio de Janeiro in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke
In den sozialen Medien ist Cristo Redentor ein Dauerbrenner: Millionen von Fotos, Videos und Reels zeigen die Statue aus immer neuen Perspektiven – vom klassischen Panorama bis zum kreativen Drohnenflug. Für viele Reisende ist der „Post vom Corcovado“ so selbstverständlich wie das Foto vor dem Eiffelturm oder dem Trevi-Brunnen.
Christusstatue Rio de Janeiro — Reaktionen, Stimmungen und Trends in den sozialen Medien:
Häufige Fragen zu Christusstatue Rio de Janeiro
Wo genau liegt die Christusstatue Rio de Janeiro?
Cristo Redentor steht auf dem Corcovado-Berg im Tijuca-Nationalpark im Stadtgebiet von Rio de Janeiro. Von dort aus überblickt die Statue die Bucht von Guanabara, wichtige Stadtviertel und bekannte Strände wie Copacabana und Ipanema.
Wie gelangt man von Rio de Janeiro zur Christusstatue?
Vom Zentrum oder von den Strandvierteln aus erreichen Besucher die Ausgangspunkte für Bergbahn oder offizielle Shuttle-Busse meist mit Taxi, App-basierten Fahrdiensten oder organisierten Touren. Die letzte Etappe zum Gipfel erfolgt dann mit der Zahnradbahn oder mit Minibussen, die eigens für den Zugang zur Christusstatue eingesetzt werden.
Wann ist die beste Zeit, Cristo Redentor zu besuchen?
Empfohlen werden häufig die frühen Morgenstunden oder der späte Nachmittag, wenn das Licht besonders stimmungsvoll ist und die Temperaturen etwas angenehmer sind. Wichtig ist ein Tag mit guter Sicht, damit sowohl die Statue als auch das Panorama über Rio de Janeiro voll zur Geltung kommen.
Brauchen Reisende aus Deutschland ein Visum für den Besuch der Christusstatue?
Ob für die Einreise nach Brasilien ein Visum notwendig ist, hängt von den jeweils geltenden Bestimmungen ab. Deutsche Staatsbürger sollten vor der Reise die aktuellen Hinweise des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de prüfen; dort finden sich alle relevanten Informationen zu Visa, Reisedokumenten und Sicherheitshinweisen.
Was macht die Christusstatue Rio de Janeiro so besonders im Vergleich zu anderen Wahrzeichen?
Die Besonderheit von Cristo Redentor liegt in der Verbindung aus monumentaler Christusfigur, spektakulärer Lage in einem tropischen Nationalpark und der direkten Nähe zu einer pulsierenden Millionenmetropole. Diese Kombination aus Natur, Stadtlandschaft und Symbolkraft ist in dieser Form selten und macht die Statue zu einem global bekannten Wahrzeichen.
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