Dokumentation, Deutschland

ZDF-LĂ€nderspiegel mit Sondersendung zu fĂŒnf Jahre Ahrtalflut

01.07.2026 - 13:55:47 | presseportal.de

Mainz - FĂŒnf Jahre nach der Flutkatastrophe im Ahrtal blickt der ZDF-LĂ€nderspiegel am Samstag, 4. Juli 2026, 17.05 Uhr, in einer monothematischen Sendung auf die Ereignisse rund um die Naturkatastrophe vom 14. auf den 15. Juli 2021. Moderatorin Yve Fehring ist im Ahrtal unterwegs und erkundet, wie sichtbar die Folgen der Katastrophe bis heute sind.

ZDF-LĂ€nderspiegel mit Sondersendung zu fĂŒnf Jahre Ahrtalflut - Bild: presseportal.de
ZDF-LĂ€nderspiegel mit Sondersendung zu fĂŒnf Jahre Ahrtalflut - Bild: presseportal.de

Wo geht der Wiederaufbau voran? Wo hakt es noch – wo stehen immer noch Ruinen? Wie lebt es sich im dauerhaften Provisorium? Und wie geht es den Menschen, die teilweise alles verloren haben?

Moderatorin Yve Fehring geht diesen Fragen nach und spricht mit den Betroffenen vor Ort. Reporterinnen aus den ZDF-Landesstudios Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen zeigen: FĂŒr viele im Ahrtal ist die Flut noch lĂ€ngst nicht vorbei. Die Wunden heilen nur langsam, und die Nachfrage nach psychologischer UnterstĂŒtzung ist weiterhin hoch. Zu den seelischen Belastungen kommt der oft zermĂŒrbende Kampf um Wiederaufbauhilfen. Die Sendung fragt auch: Wie steht es um den Hochwasserschutz? Ist das Ahrtal heute besser auf eine solche Katastrophe vorbereitet?

Der "LÀnderspiegel" blickt zudem nach vorn und zeigt, wie der Tourismus wieder anlÀuft und die Region sich neu erfindet: "We AHR open."

"Ein Jahr im Juli – Ahrtalflut 2021" im ZDF streamen

Im ZDF-Streamingportal ist bereits die "Terra X History"-Dokumentation "Ein Tag im Juli – Ahrtalflut 2021" zu sehen, die das persönliche Erleben und Überleben in den Vordergrund stellt. Die Fluten setzten Dörfer und StĂ€dte unter Wasser, verwĂŒsteten HĂ€user und StraßenzĂŒge, rissen BrĂŒcken und Wege mit sich. Erdrutsche und Schlammlawinen schnitten Ortschaften von der Außenwelt ab. 135 Menschen starben allein im Ahrtal. Viele Menschen verloren ihre Existenzgrundlagen, sind heute noch auf UnterstĂŒtzung angewiesen, erleben eine lange und schwierige Zeit des Wiederaufbaus, versuchen, ihre traumatischen Erlebnisse zu bewĂ€ltigen. Die szenische Dokumentation von Oliver Halmburger liefert kein Protokoll der Ereignisse, sondern zeigt anhand von einzelnen Schicksalen an verschiedenen SchauplĂ€tzen, mit welcher Wucht und Gewalt die Katastrophe hereinbrach.

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